Donald Trump hat recht: Die alte Idee von Europa ist an ihre Grenzen gestoßen. Jetzt müssen wir sie überwinden. Und stehen deshalb vor einer schwierigen Wahl.
Artikel aus DIE ZEIT
Erschienen in
DIE ZEIT Nr. 5/2026
Artikelzusammenfassung
Europa steht vor einer schwierigen Wahl: Entweder verabschieden wir uns von Sloterdijks Traum und verschreiben uns der neuen Barbarei unter Trump – oder wir streben die Aufhebung der europäischen Zivilisation an. Die einzige vernünftige Wahl, die einem in solchen Fällen bleibe, sei die zwischen Häresie und Abfall vom Glauben. Um die neuen Rechtspopulisten zu besiegen und jene Teile der liberalen Demokratie zu retten, die es wert sind, muss eine sektiererische Abspaltung erfolgen. Europa muss souverän werden und sich selbst neu definieren, denn es fürchtet nicht seine Feinde, sondern sich selbst und sein eigenes emanzipatorisches Potenzial. Europa wird in die Zange genommen von den USA und Russland, die es zu zerlegen versuchen, doch es ist nicht das real existierende Europa, das Trump und Putin Sorge macht, sondern die Vorstellung von Europa als Zivilisation.
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