Donald Trump ist vor dem Supreme Court mit dem Versuch gescheitert, ein Zivilurteil anzufechten. Dabei geht es um Schadensersatz in Höhe von fünf Millionen Dollar, die der amtierende US-Präsident nach einem Zivilprozess an die Autorin E. Jean Carroll zahlen muss. Trump war darin wegen Verleumdung und sexueller Belästigung verurteilt worden.
Die Autorin Carroll, heute 82 Jahre alt, gehörte früher zur New Yorker Society. 2019 behauptete sie im »New York Magazine«, Trump habe sie in einer Umkleidekabine bei Bergdorf Goodman vergewaltigt. Trump beschimpfte Carroll daraufhin als »Spinnerin«. Die Autorin verklagte ihn wegen Verleumdung und sexueller Belästigung. Ein Zivilgericht sprach ihr die fünf Millionen Dollar Schadensersatz zu, die Trump nun versuchte, anzufechten.
Zweites Urteil über 83 Millionen Dollar
Doch damit nicht genug: Trump zog weiter über Carroll her. Sie verklagte ihn erneut und die Geschworenen verurteilten Trump zu mehr als 83 Millionen Dollar Schadensersatz. Berufungen Trumps scheiterten.
Bisher zahlte Trump aber nicht. Er hoffte auf den Supreme Court. Die Anwälte des US-Präsidenten hatten angedeutet, auch wegen der zweiten, deutlich höheren Strafe beim Supreme Court vorzusprechen. Inwiefern Trump das nach der ersten Niederlage weiter versuchen wird, ist unklar. Auf anderen Wegen versucht Trump mithilfe des Justizministeriums ohnehin weiter, gegen Carroll und ihr Umfeld vorzugehen (mehr dazu lesen Sie hier ).

vor 2 Stunden
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