Die US-amerikanische Währung stürzt ab. "Ich finde das großartig", hat Präsident Donald Trump dazu gesagt. Kann er auch.
4. Februar 2026, 20:05 Uhr
Der Dollar fällt und fällt. Seit Donald Trumps Amtsantritt schon um mehr als zehn Prozent – wenn man seinen Wert gegen einen Korb aus den sechs nächstwichtigsten Währungen rechnet, darunter Euro, Schweizer Franken, britisches Pfund und japanischer Yen. Seit Jahresanfang hat sich der Kurssturz noch beschleunigt. Und es stimmt, was 1971 mal der damalige US-Finanzminister John Connally sagte: "Unser Dollar, euer Problem."
Denn der schwache Dollar ist ein Problem für Europa, vor allem für Deutschland. Noch immer hängt knapp die Hälfte der deutschen Wirtschaftsleistung am Export. Wenn der Dollar schwach ist, der Euro also verhältnismäßig stark, macht das die europäischen Ausfuhren teurer und die US-Exporteure wettbewerbsfähiger. Nach wie vor wird mehr als die Hälfte des globalen Handels in Dollar abgewickelt. Donald Trump gefällt das. "Ich finde das großartig", sagte der US-Präsident vergangene Woche gegenüber Reportern. "Sehen Sie sich doch an, wie gut unsere Geschäfte laufen. Der Dollar entwickelt sich hervorragend." Worauf die US-amerikanische Währung ihre Talfahrt gleich noch einmal beschleunigte.

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