Die Grünen: „Jens Spahn kann sehr dreist sein“

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Die Grünen„Jens Spahn kann sehr dreist sein“

11. März 2026, 15:47 Uhr

Lesezeit: 5 Min.

Britta Haßelmann, 64, ist seit Ende 2021 neben Katharina Dröge Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag.
Britta Haßelmann, 64, ist seit Ende 2021 neben Katharina Dröge Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag. Chris Emil Janssen/Imago

Die Idee der Union, das Ministerpräsidentenamt in Baden-Württemberg zu teilen, weist Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann scharf zurück. Und sie erklärt, welche Lehren sie aus dem Erfolg von Cem Özdemir zieht.

Interview von Markus Balser, Berlin

Neun Wahlen in Serie haben die Grünen in den vergangenen dreieinhalb Jahren verloren. Am Sonntag riss Spitzenkandidat Cem Özdemir das Ruder mit seinem Wahlsieg in Baden-Württemberg herum. Wahlparty, Sitzungen der Parteispitze, Gespräche mit Cem Özdemir – für Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann jagt seither ein Termin den nächsten. Ausgelassene Freude stellt sich mit diesem Sieg auch beim Interviewtermin nicht ein. Es gibt gerade viel zu klären. Und noch mehr zu erklären.

:Aufstehen, Krönchen richten, Ansprüche stellen

Für mögliche Koalitionsverhandlungen mit den Grünen stellt die CDU Baden-Württemberg Bedingungen: Cem Özdemir solle erst mal „den grünen Laden entgiften“, heißt es.

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