Iranische Diaspora: „Deutschland war lange zu naiv im Umgang mit diesem Regime“

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Iranische Diaspora„Deutschland war lange zu naiv im Umgang mit diesem Regime“

11. März 2026, 17:34 Uhr

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Seit Monaten demonstrieren Menschen in Hamburg gegen das iranische Regime, hier bei der Kundgebung „Nein zur Islamischen Republik Iran!“ am 28. Februar – dem Tag des Kriegsbeginns.
Seit Monaten demonstrieren Menschen in Hamburg gegen das iranische Regime, hier bei der Kundgebung „Nein zur Islamischen Republik Iran!“ am 28. Februar – dem Tag des Kriegsbeginns. Georg Wendt/dpa

Wie geht es Iranerinnen und Iranern in Deutschland in Zeiten des Kriegs? Stimmen aus einer Community, die zwischen Euphorie und Sorge schwankt.

Von Ulrike Nimz und Jana Stegemann, Hamburg

In Hamburg lebt eine der größten Gruppen von Exil-Iranerinnen und -Iranern in Europa; nur in London finden sich noch mehr. Die Community in Hamburg ist heterogen und gut organisiert. Seit Januar demonstrieren immer wieder mehrere Tausend Menschen gegen das Terrorregime der Mullahs. Die Süddeutsche Zeitung hat drei von ihnen gefragt, wie sie auf den Krieg blicken und was sie sich für die Zukunft erhoffen.

:Die Revolutionsgarde strebt zur Macht

In Iran ist Modschtaba Chamenei zum neuen geistlichen Oberhaupt der Islamischen Republik ernannt worden. Es ist eine Kampfansage an US-Präsident Trump, der bei der Auswahl des Nachfolgers hatte mitreden wollen.

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