"Der andere Arthur" von Liz Moore: Wenn das Herz vergeblich klopft
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Die berühmte Thrillerautorin Liz Moore hat einen verdammt anrührenden Roman über die Einsamkeit geschrieben.
Aus der
ZEIT Nr. 06/2026
Aktualisiert am 7. Februar 2026, 18:00 Uhr
Artikelzusammenfassung
Einsamkeit ist eine Massenbewegung, die amerikanische Autorin Liz Moore hat mit "Der andere Arthur" ein beklemmendes Buch über die Isolation geschrieben. Die Geschichte von Arthur Opp, einem Literaturprofessor, der sich immer weiter zurückzieht, wird mit der von Kel Keller, einem jungen Baseballtalent, verwoben. Beide Figuren kämpfen mit Einsamkeit und Verlust, während sie nach einem Ausweg suchen. Moore thematisiert die Schwierigkeit, sich in einer Welt der Einsamkeit zu öffnen und echte Verbindungen zu knüpfen. Trotz der düsteren Thematik trägt das Buch eine schöne Hoffnung in sich, dass alle Einsamen irgendwie miteinander verbunden sind.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Wie klein kann man leben. Wie allein. Nie zuvor war es so leicht, sich von der ganzen Welt zurückzuziehen, keinen Menschen zu sehen, keinen Menschen zu sprechen, nicht gesehen zu werden, von niemandem auf der Welt. Es gibt so viele Jobs, die man anonym von zu Hause aus erledigen kann. Und der Lieferservice bringt dir, was du zum Leben brauchst. Stellt es vor deine Tür, verschwindet. Du holst es in einem unbeobachteten Moment ins Haus, in die Wohnung. Wo auch immer du bist und niemand dich kennt. Du kannst das Leben eines Höhlenmenschen leben, inmitten der großen Städte, inmitten all der Menschen um dich herum. Ungekannt. Ungesehen. Völlig allein.