Conference League: Mainz verspielt 2:0-Hinspielführung in Straßburg und scheidet im Viertelfinale aus

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Bundesligaclub Mainz 05 ist im Viertelfinale der Conference League überraschend deutlich gescheitert. Nach dem 2:0-Hinspielerfolg in der Vorwoche hatte das Team von Trainer Urs Fischer noch auf Kurs Halbfinaleinzug gelegen, in Straßburg gingen die Mainzer dann auch in der Höhe verdient 0:4 (0:2) unter. Trotzdem bleibt es das beste Europapokal-Abschneiden der Mainzer Clubgeschichte.

Fischer setzte auf dieselbe Startelf setzen, die in der Vorwoche in Mainz den Straßburgern überhaupt nur einen Schuss aufs Tor erlaubt hatte. Doch von der Sattelfestigkeit des Heimspiels war defensiv wenig zu sehen. Das begann schon mit einer frühen Gelben Karte gegen Abwehrspieler Dominik Kohr, der nach einem Ellenbogenschlag Glück hatte, dass Schiedsrichter João Pinheiro ihn überhaupt weiterspielen ließ (19.).

Kurz darauf stand erstmals Torhüter Daniel Batz im Fokus, der nach einem Seitfallzieher von Diego Moreira blitzschnell reagierte und den Ball zur Ecke abwehren konnte (23.). Doch Mainz kam nicht zur Entlastung. Über den linken Flügel kombinierte Straßburg sich erneut vor das Tor, nach Vorarbeit von Ben Chilwell tauchte Sebastian Nanasi im Strafraum auf und schob ein (25.).

In Straßburg ließ sich das Stadion von der Euphorie des Führungstors anstecken. Lautstark unterstützt köpfte Abdoul Ouattara das 2:0 und damit den Ausgleich über Hin- und Rückspiel (35.), verpasste dann aber (39.) ebenso wie Julio Enciso (40.) bei weiteren aussichtsreichen Torgelegenheiten, das Viertelfinale schon vor der Pause vollends auf Seite der Franzosen zu ziehen.

Rudelbildung nach Spielende

Mainz aber fand auch nach der Herreinnahme von Nadiem Amiri zur Pause nicht in die Partie. Stattdessen erlebte Kohr seinen zweiten unglücklichen Moment des Abends und räumte Valentin Barco im Strafraum ab (65.). Den fälligen Elfmeter vergab Emmanuel Emegha, weil Batz in die richtige Ecke hechtete (66.).

Auch dieses Erlebnis konnte den gänzlich harmlosen Mainzern keinen neuen Schub verleihen. Ein verlorener Zweikampf von Stefan Posch gewährte Straßburgs Martial Godo viel Platz auf dem rechten Flügel, in der Mitte vollendete Enciso (69.). Emegha per Kopf schraubte das Ergebnis weiter hoch (74.).

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