Benjamin von Stuckrad-Barre: Autor übernimmt Spitznamen von Udo Lindenberg

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Seit seiner Kindheit ist Benjamin von Stuckrad-Barre bekennender Udo-Lindenberg-Fan. In seinem Bestseller »Panikherz« beschrieb der Autor ihn als »großen Bruder«, dessen Musik ihn geprägt habe. Lindenberg soll ihm sogar in einer schweren, durch Drogenmissbrauch befeuerten Lebenskrise beigestanden haben.

2016 hat Stuckrad-Barre ein Buch über Lindenberg veröffentlicht. Eine Art Udo-Lexikon von A bis Z. Allerdings war die kleine Auflage schnell ausverkauft. Deshalb soll nun, zehn Jahre später und kurz vor dem 80. Geburtstag Lindenbergs am 17. Mai, eine ergänzte und aktualisierte Auflage erscheinen: »Udo Fröhliche – Alles über Udo Lindenberg – von Alkohol bis Zigarre«.

»Udo ist nun mal eine Jahrhundertfigur«, sagt Stuckrad-Barre. Er betrachte es als seine Aufgabe, »von Udo zu erzählen und festzuhalten, wer er ist«. In dem Buch geht es um naheliegende Kernthemen eines Künstlerlebens: Alkohol, Cello, Doppelgänger, Eierlikör, Hut, Jetlag, Panik, Reeperbahn, Rollschuhe, Sonnenbrille, Wortschöpfungen und Zigarre.

»Seit 2018 steht also in meinem Ausweis Stuckiman«

Lindenberg ist zudem bekannt dafür, dass er seinen Freunden und Bekannten Spitznamen verpasst. »Meiner ist Stuckiman«, sagt Stuckrad-Barre. »Den mag ich so gerne, dass ich ihn sogar als Künstlernamen in meinen Ausweis habe eintragen lassen.« Er habe den »Udo-Spirit« in ein beglaubigtes staatliches Dokument reinbringen wollen, weil sich das so widerspreche: »Bürokratie und Udo – das sind ja zwei Antipoden.«

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