Naher Osten: Über die Zukunft des Libanon wird nicht im Libanon entschieden
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Donald Trump braucht die Waffenruhe im Libanon, um den Krieg mit dem Iran zu einem Abschluss zu bringen. Aus israelischer Sicht ist die Feuerpause nicht unproblematisch.
17. April 2026, 1:09 Uhr
Artikelzusammenfassung
Donald Trump verkündete die Waffenruhe im Israel-Hisbollah-Konflikt zuerst, um seinen Krieg mit dem Iran zu beeinflussen. Die USA drängten auf ein Ende der Angriffe auf die Hisbollah, um Verhandlungen mit dem Iran zu ermöglichen. Die Waffenruhe bietet dem Libanon politischen Spielraum und die Chance auf Gespräche mit Israel. Israels Opposition kritisiert die Abhängigkeit von den USA und warnt vor einer Stärkung der Hisbollah. Die Zukunft zwischen Israel und dem Libanon hängt stark von den amerikanisch-iranischen Gesprächen ab.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Nicht Israelis oder Libanesen haben die zehntägige Waffenruhe im Konflikt zwischen
Israel und der radikalislamischen Terrormiliz Hisbollah zuerst verkündet – sondern Donald Trump. Das hat nicht bloß mit dem
Geltungsdrang des US-Präsidenten zu tun, obwohl er in einem Social-Media-Post
sogleich erklärte: »Es war mir eine Ehre, neun Kriege in aller Welt zu beenden,
und dies wird mein zehnter sein.«
Der eigentliche Grund für Trumps starkes
Engagement liegt vielmehr in der besonderen politischen Bedeutung, die diese
Waffenruhe für ihn besitzt. Er braucht sie dringend für seinen Versuch, den
Krieg mit dem Iran zu einem Abschluss zu bringen.