Naher Osten: Über die Zukunft des Libanon wird nicht im Libanon entschieden

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Donald Trump braucht die Waffenruhe im Libanon, um den Krieg mit dem Iran zu einem Abschluss zu bringen. Aus israelischer Sicht ist die Feuerpause nicht unproblematisch.

17. April 2026, 1:09 Uhr

 Die Ruine einer durch israelische Luftangriffe zerstörten Brücke im Südlibanon, 16. April 2026
Die Ruine einer durch israelische Luftangriffe zerstörten Brücke im Südlibanon, 16. April 2026 © Elif Ozturk/​Anadolu/​AbacaPress/​ddp images

Nicht Israelis oder Libanesen haben die zehntägige Waffenruhe im Konflikt zwischen Israel und der radikalislamischen Terrormiliz Hisbollah zuerst verkündet – sondern Donald Trump. Das hat nicht bloß mit dem Geltungsdrang des US-Präsidenten zu tun, obwohl er in einem Social-Media-Post sogleich erklärte: »Es war mir eine Ehre, neun Kriege in aller Welt zu beenden, und dies wird mein zehnter sein.« 

Der eigentliche Grund für Trumps starkes Engagement liegt vielmehr in der besonderen politischen Bedeutung, die diese Waffenruhe für ihn besitzt. Er braucht sie dringend für seinen Versuch, den Krieg mit dem Iran zu einem Abschluss zu bringen.

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