Atomwaffenkontrollvertrag: Russland stellt sich auf Welt ohne atomare Obergrenzen ein
vor 17 Stunden
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Der Rüstungskontrollvertrag New Start zwischen Russland und den USA läuft diese Woche aus. Russland spricht von einer neuen Realität – eine Einigung ist nicht in Sicht.
3. Februar 2026, 11:16 Uhr
Quelle: DIE ZEIT,
Reuters,
lgi
Artikelzusammenfassung
Russland bereitet sich auf das Auslaufen des Atomwaffenkontrollvertrags New Start vor. Die Regierung in Moskau steht vor einer "neuen Realität" ohne Rüstungskontrollgrenzen, so der stellvertretende Außenminister Sergej Rjabkow. Ohne eine Einigung zwischen Russland und den USA läuft der Vertrag diese Woche aus. Die US-Regierung hat bisher nicht auf russische Vorschläge zur Verlängerung reagiert. Mit dem Ende von New Start entfallen erstmals seit Jahrzehnten die Obergrenzen für die Atomwaffenarsenale der beiden größten Atommächte. Der Vertrag wurde 2010 von Barack Obama und Dmitri Medwedew unterzeichnet.
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Russland bereitet sich auf das Auslaufen des
Atomwaffenkontrollvertrags New Start in dieser Woche vor. Die
Regierung in Moskau sei bereit für die "neue Realität" einer
Welt ohne Rüstungskontrollgrenzen, zitierte die
Nachrichtenagentur Tass den stellvertretenden Außenminister
Sergej Rjabkow.
Wenn Russland und die USA keine
Einigung in letzter Minute erzielen, läuft der Vertrag diesen
Donnerstag aus. Auf russische Vorschläge zur Verlängerung der
Obergrenzen habe die US-Regierung nicht reagiert. "Das Fehlen
einer Antwort ist auch eine Antwort", sagte Rjabkow bei einem
Besuch in Peking.
Mit dem Ende von New Start gäbe es erstmals seit
Jahrzehnten keine Obergrenzen mehr für die Arsenale der beiden
größten Atommächte der Welt. Der Vertrag war 2010 von den
damaligen Präsidenten Barack Obama und Dmitri Medwedew
unterzeichnet worden.