Artnet und artsy: Fusion im Onlinekunsthandel

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Die Onlinekunsthandelsplattformen Artnet und Artsy fusionieren. Das teilten sie in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Leiten soll die vereinigten Unternehmen der Artnet-Vorstandsvorsitzende Jeffrey Yin. Andrew Wolff, Gründer und CEO der Investmentfirma Beowolff Capital, die hinter beiden Plattformen steht, wird Chairman. Als Marken sollen Artnet und Artsy jedoch fortbestehen und weiterhin jeweils eigene Onlineauftritte auf verschiedenen Geschäftsfeldern betreiben.

Die Fusion stand seit Längerem im Raum. Wolff, ein ehemaliger Partner von Goldman Sachs, hat im vorigen Jahr die Mehrheitsanteile an Artsy erworben und Artnet von der Börse genommen. Entsprechend war davon auszugehen, dass beide Plattformen einander künftig ergänzen sollen, statt miteinander zu konkurrieren. Artnet wird sich der Mitteilung nach auf seine journalistische Website Artnet News, die Preisdatenbank und andere Marktinformationen konzentrieren; Artsy auf den Handel mit Kunst.

„Artnet wurde gegründet, um Transparenz in die Kunstwelt zu bringen, und Artsy, um das Entdecken und Kaufen von Kunst zugänglicher zu machen“, sagt Yin in der Erklärung. „Wir befinden uns an einem entscheidenden Wendepunkt, an dem Daten und Technologie, einschließlich Künstlicher Intelligenz, jede Branche verändern“, ergänzt Wolff. „Die Kunstwelt braucht Unternehmen, die diese mächtigen Kräfte zu ihrem Vorteil nutzen können.“

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