Das Wetter in Deutschland ist zum Wochenstart regional sehr unterschiedlich: Während es besonders im Nordosten eisig bleibt, können im Südwesten zweistellige Temperaturen erreicht werden.
Zur Herausforderung dürfte vielerorts der anhaltende Dauerfrost und die damit verbundene Glätte auf Straßen, Rad- und Gehwegen werden. Die Gewerkschaft Ver.di hat in fast allen Bundesländern zu Warnstreiks bei kommunalen Verkehrsunternehmen aufgerufen. Es drohen erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr.
Vereinzelt Glatteis
Zum Tagesstart müssen sich die Menschen in Teilen des Landes laut Deutschem Wetterdienst (DWD) örtlich auf gefrierenden Regen oder Sprühregen einstellen. Dann kann es glatt werden. Das betreffe den Nordwesten und höhere Lagen im Westen und Südwesten. Am Nachmittag lasse die Glatteisgefahr nach, hieß es. Auch in Teilen der westlichen Mitte kann es bis in tiefe Lagen zeitweise glatt werden. Hier ist leichter Schneefall angesagt.
Wer wegen des Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr am Morgen mit dem Auto zur Arbeit muss, dürfte in den meisten Regionen gut durchkommen, sagte Meteorologin Tanja Egerer am Samstag. Aufpassen sollte man aber trotzdem, da sich vereinzelt Glatteis aufgrund des Regens bilden kann. »Da dies eine eher lokale Geschichte ist, ist entsprechende Vorsicht im Straßenverkehr unabdingbar.«
Ebenfalls lokal kann es laut DWD im Süden und Südwesten bis hin zur Mitte am Morgen zu dichten Nebelfeldern kommen.
Böiger Wind an den Küsten
Tagsüber ist der Himmel über Deutschland wolkig bis stark bewölkt, aber gerade in Vorpommern und im Süden kann es über längere Zeit Sonnenschein geben. Lediglich im Westen fällt etwas Regen, im Bergland teils Schnee.
Im Nordosten bleibt es zum Wochenbeginn eisig – mit Höchstwerten von minus 10 bis minus 2 Grad. Im Rest des Landes sind laut den DWD-Prognosen null bis 6 Grad möglich, am Oberrhein sogar 11 Grad.
Geteilt ist Deutschland auch bei den Windstärken: Während es sonst schwach bis mäßig stark bläst, müssen sich Küstenbewohner im Norden auf frischen bis stark böigen Wind einstellen. An den Alpengipfeln im Süden gibt es Sturmböen.

vor 2 Tage
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