Volksinitiative: Sind zehn Millionen Menschen in der Schweiz zu viel?

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Vor drei Jahren lief in der Schweiz „Bon Schuur Ticino“ im Kino. In dem Film über „eine verrückte Volksabstimmung“, wie es der Verleiher nennt, fällen die Schweizer eine Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen: Statt der bisherigen vier offiziellen Landessprachen soll es nur noch eine geben, Französisch. Alle Dokumente müssen übersetzt werden, Straßen und Plätze brauchen neue Namen, das italienischsprachige Tessin zettelt fast einen Bürgerkrieg an, deutschsprachige Schweizer besuchen Sprachkurse, viele kommen im Alltag nicht mehr mit. Man muss dazu sagen: Das klingt dramatisch, ist aber als Komödie mit sozialkritischem Unterton inszeniert.

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