USA-Wahl: Mann wegen geplanten Terroranschlags am 5. November 2024 angeklagt

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In den USA ist ein Mann wegen des Vorwurfs angeklagt worden, einen islamistischen Terroranschlag am Wahltag geplant zu haben. Nach Angaben des US-Justizministeriums (die Pressemitteilung finden Sie hier ) handelt es sich um einen in Oklahoma City lebenden afghanischen Staatsbürger namens Nasir Ahmad T. Der 27-Jährige soll Waffen und Munition beschafft haben, um am 5. November – dem Tag der US-Präsidentschaftswahl – im Namen der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) einen Angriff auf Menschenmengen zu verüben.

Der Verdächtige wurde den Angaben zufolge am Montag gemeinsam mit einem minderjährigen Komplizen verhaftet, nachdem die beiden in einem fingierten Verkauf zwei Sturmgewehre vom Typ AK-47 und Munition von verdeckten Agenten der Bundespolizei FBI erstanden hätten. Laut US-Justizministerium durchsuchte das FBI im Rahmen der Ermittlungen das Telefon des Verdächtigen. Die Ermittler fanden dabei Kommunikation mit einer Person, von der der Verdächtige glaubte, sie sei mit dem IS verbunden.

T. soll sich außerdem in IS-nahen Telegram-Gruppen ausgetauscht und Propagandamaterial der Terrororganisation gespeichert haben. Im Zuge seiner Vorbereitung unternahm er den Angaben zufolge auch Schritte, um das Vermögen seiner Familie aufzulösen. Auf Facebook soll er nach Käufern für den Hausstand der Familie gesucht haben, die er vor dem geplanten Anschlag ins Ausland umsiedeln wollte .

Dem Mann drohen bis zu 20 Jahre Haft wegen der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung sowie bis zu 15 Jahre wegen des illegalen Erwerbs von Waffen zu terroristischen Zwecken.

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