Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
Trumps Umfragewerte auf neuem Tiefpunkt
Trumps Gefährte und Ex-Anwalt Rudy Giuliani in kritischem Zustand
Rubio besucht offenbar Papst und italienische Minister
Gericht stoppt vorläufig Versand von Abtreibungspillen in den USA
Top-Republikaner kritisieren geplanten US-Truppenabbau in Deutschland
Schusswechsel mit Secret Service in der Nähe vom Weißen Haus – zwei Verletzte
Nahe dem Weißen Haus hat ein bewaffneter Mann auf Einsatzkräfte geschossen und dabei einen unbeteiligten Jugendlichen getroffen. Der Secret Service erwidert das Feuer und trifft den Verdächtigen, nachdem dieser eine Waffe gezogen und auf Beamte geschossen hat. Beide Verletzten werden ins Krankenhaus gebracht; der Jugendliche erleidet nach bisherigen Erkenntnissen keine lebensgefährlichen Verletzungen.
Der Vorfall ereignet sich nahe dem Washington Monument, nur wenige Blocks vom Weißen Haus entfernt. Die Regierungszentrale selbst ist nicht betroffen, wird aber kurzzeitig abgeriegelt. Journalisten werden vorsichtshalber in den Presseraum gebracht. Präsident Donald Trump setzt währenddessen eine Veranstaltung mit Kleinunternehmern fort.
BR: 5000 US-Soldaten aus der Oberpfalz sollen abgezogen werden
Dabei handelt es sich laut dem Bayerischen Rundfunk um Soldaten aus der Stryker-Brigade aus Vilseck. Diese ist auf einem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr stationiert. Bereits 2020 wurde ein Abzug der Brigade diskutiert.
Allerdings wird der Standort in Grafenwöhr nicht geschlossen. Mindestens 8000 Soldaten bleiben dauerhaft in der Region stationiert. Zuletzt investierte die US-Armee noch in den Standort Vilseck. Derzeit werden 36 neue Wohnhäuser gebaut. Der neue Bürgermeister von Vilseck, Thorsten Grädler (Freie Wähler) sagt, die Entscheidung treffe den Ort „hart“. Der Bürgermeister befürchtet wirtschaftliche Folgen, aufgrund der fehlenden Kaufkraft der Amerikaner.
Der Truppenabzug ist die Folge einer Drohung von US-Präsident Trump. Er reagierte damit auf Aussagen von Bundeskanzler Merz (CDU), der sich kritisch zum US-Krieg gegen Iran geäußert hatte.
Wenn Trump Militär abzieht, stehen in der Oberpfalz Jobs auf dem Spiel:
Trumps Umfragewerte auf neuem Tiefpunkt
Die Zustimmung zu US-Präsident Donald Trump hat in der amerikanischen Bevölkerung einen neuen Tiefstwert erreicht. Das geht aus einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage im Auftrag von ABC News, der Washington Post und dem Marktforschungsunternehmen Ipsos hervor. Laut der Umfrage sind Trumps Zustimmungswerte auf 37 Prozent gefallen - das ist der niedrigste Wert dieser Amtszeit. Die Ablehnungsrate von 62 Prozent ist ein Rekordhoch über beide Amtszeiten hinweg. Dies entspricht in etwa seinen Werten bei seinem Ausscheiden aus dem Amt nach seiner ersten Amtszeit, kurz nach dem Anschlag gewalttätiger Trump-Anhänger auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021.
Die Umfrage zeigt, dass Trumps Umgang mit allen untersuchten Themen negativ bewertet wird: Zwei Drittel der Amerikaner geben an, dass sich das Land in die falsche Richtung entwickelt. Kritik gibt es vor allem an Trumps Umgang mit den Lebenshaltungskosten in den USA. Diesen missbilligen 76 Prozent der Befragten. Fast ebenso viele lehnen seinen Umgang mit der Inflation ab (72 Prozent). Ein ähnlich hoher Anteil der Amerikaner sieht Trumps Umgang mit Iran kritisch (66 Prozent), ebenso wie seinen Umgang mit den US-Verbündeten (65 Prozent). Die Mehrheit der Amerikaner hält den US-Militäreinsatz gegen Iran für einen Fehler.
Zusätzlich zu den genannten Problemen geben etwa 7 von 10 Amerikanern an, dass Trump nicht ehrlich und vertrauenswürdig sei, zwei Drittel sagen, dass er wichtige Entscheidungen nicht sorgfältig abwägt, und etwa 6 von 10 sagen, dass er nicht die geistige Schärfe besitze, um als Präsident zu dienen.
Unter Anhängern der Republikanischen Partei kann sich der Präsident jedoch weiterhin auf komfortable Zustimmungswerte stützen. Immer noch befürworten 85 Prozent der Republikaner die Politik des US-Präsidenten. Unter Anhängern der Maga-Bewegung ist die Zustimmung sogar noch größer: 95 Prozent der Maga-Anhänger befürworten Trumps Politik insgesamt, 61 Prozent davon sogar uneingeschränkt.
Sieben Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen zum US-Kongress führen die Demokraten derzeit bei den Zwischenwahlen, haben aber noch keinen deutlichen Vorsprung. Derzeit liegt dieser bei fünf Prozentpunkten.
Trumps Gefährte und Ex-Anwalt Rudy Giuliani in kritischem Zustand
Der 81 Jahre alte frühere Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, der auch als Trumps Anwalt tätig war, befindet sich in kritischem Zustand in einem Krankenhaus. Das schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social über seinen treuen Weggefährten. Ein Sprecher Giulianis bestätigte US-Medien zufolge, dass sich dieser in einer Klinik in Florida befinde und in „kritischem, aber stabilem Zustand“ sei. Die New York Times schrieb, der Sprecher habe keine Angaben zum Grund oder der Dauer des Krankenhausaufenthalts gemacht.
Präsident Trump nannte Giuliani in seinem Post einen „true warrior“ und den „besten Bürgermeister, den New York je hatte – mit Abstand“.
Die ganze Meldung zu Giulianis Krankenhausaufenthalt lesen Sie hier:
Rubio besucht offenbar Papst und italienische Minister
Nach den Verbalattacken von US-Präsident Donald Trump auf Papst Leo XIV. und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni plant sein Außenminister Marco Rubio wohl eine Reise nach Rom. Rubio werde am Donnerstag mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche zusammentreffen, berichten italienische Zeitungen unter Berufung auf Vatikankreise.
Das Verhältnis zwischen Trump und dem Papst gilt als angespannt. Der US-Präsident hatte Papst Leo im April in den sozialen Medien mehrfach angegriffen und ihn unter anderem als „schrecklich“ bezeichnet. Der Papst hatte den von den USA und Israel geführten Krieg mit Iran und die restriktive Einwanderungspolitik der US-Regierung kritisiert.
Die Zeitungen La Repubblica und Corriere della Sera berichteten, Rubio plane auch Gespräche mit den italienischen Ministern für Äußeres und Verteidigung, um die Spannungen zwischen den USA und Italien abzubauen. Ob Rubio bei seinem Besuch in Rom auch mit Meloni sprechen wird, ist unklar. Trump hatte Meloni – bisher eine seiner engsten europäischen Verbündeten – im April kritisiert, weil sie seinen verbalen Angriffen auf Papst Leo widersprochen hatte. Das US-Außenministerium, der Vatikan und die italienische Regierung äußerten sich bislang nicht zu den Berichten.
Top-Republikaner kritisieren geplanten US-Truppenabbau in Deutschland
Zwei führende US-Republikaner haben sich besorgt über die von der US-Regierung angekündigte Truppenreduzierung in Deutschland geäußert. „Wir sind sehr besorgt über die Entscheidung, eine US-Brigade aus Deutschland abzuziehen“, erklärten die Vorsitzenden der Verteidigungsausschüsse von Senat und Repräsentantenhaus, Roger Wicker und Mike Rogers, am Samstag in einer gemeinsamen Stellungnahme. Sie verlangten, dass das US-Verteidigungsministerium mit den für seine Beaufsichtigung zuständigen Ausschüssen über die Entscheidung und deren Auswirkungen auf die Abschreckungsfähigkeit der USA berate.
Wicker und Rogers forderten, jede wesentliche Änderung der US-Truppenpräsenz in Europa müsse mit dem Kongress und mit den Verbündeten der USA abgestimmt werden. Auch wenn die Nato-Partner ihre Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöhten, brauche der Aufbau von deren Fähigkeiten zur konventionellen Abschreckung Zeit. Eine voreilige US-Truppenreduzierung in Europa berge die Gefahr, die Abschreckung zu untergraben und ein falsches Signal an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu senden.
USA kündigen Abzug von 5000 Soldaten aus Deutschland an
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat nach Angaben seines Ministeriums den Abzug von 5000 Soldaten aus Deutschland angeordnet. Der Abzug solle binnen sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein, sagte Pentagon-Chefsprecher Sean Parnell. Diese Entscheidung folge einer gründlichen Überprüfung der US-Truppenpräsenz in Europa. Sie trage den Anforderungen der Einsatzgebiete sowie den Bedingungen vor Ort Rechnung, hieß es.
US-Präsident Donald Trump hatte einen Abzug vor einigen Tagen angedroht. Zuvor hatte Bundeskanzler Friedrich Merz gesagt, die Iraner würden die USA in den Verhandlungen zur Beendigung des seit zwei Monaten andauernden Krieges demütigen. Allerdings hatte sich auch schon in den Wochen davor das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen den USA und den meisten anderen Nato-Verbündeten weiter eingetrübt. Trump hatte westlichen Ländern vorgeworfen, die USA nicht bei ihrem Krieg gegen Iran unterstützt zu haben.
In Europa gibt es seit Jahrzehnten Dutzende große US-Militärstützpunkte. In Deutschland gehören dazu das US-Oberkommando für Europa (EUCOM) in Stuttgart und als Drehkreuz der US-Luftwaffe der Flugplatz Ramstein in Rheinland-Pfalz. Aktuell sind nach Angaben des US-Militärs von Mitte April etwa 86 000 Soldaten in Europa stationiert – davon ungefähr 39 000 in Deutschland. Die Zahl verändert sich regelmäßig, etwa wegen Rotationen und Übungen.
Trump drohte bereits in seiner ersten Amtszeit als US-Präsident mehrfach mit einem Abzug von US-Soldaten aus Deutschland. In seiner zweiten Amtszeit gab es zunächst andere Signale. Bei einem Besuch von Merz in Washington im Sommer 2025 sagte Trump auf Nachfrage einer Reporterin, wenn Deutschland die amerikanischen Soldaten dort haben wolle, sei er dazu bereit. „Ja, das werden wir tun. Das ist kein Problem.“ Erst im März hatte Trump dem Kanzler nach dessen Angaben bei einem weiteren Besuch in Washington zugesagt, dass die USA an ihrer Truppenpräsenz in Deutschland festhalten wollten.
US-Zölle: EU droht mit Gegenmaßnahmen
Die EU behält sich Gegenmaßnahmen vor, falls Donald Trump die US-Zölle auf Autoimporte aus der Staatengemeinschaft wie angekündigt anhebt. Das machte eine Sprecherin der EU-Kommission am Abend in Brüssel deutlich.
„Wir bekennen uns weiterhin uneingeschränkt zu einer berechenbaren, für beide Seiten vorteilhaften transatlantischen Beziehung“, teilte die Sprecherin mit. Sollten die USA Maßnahmen ergreifen, die im Widerspruch zum gemeinsamen Handelsabkommen stünden, behalte man sich „alle Optionen vor, um die Interessen der EU zu schützen“.
Die Sprecherin versicherte, die Europäische Union setze die eingegangenen Verpflichtungen im Einklang mit der üblichen Gesetzgebungspraxis um und halte die US-Regierung dabei stets umfassend auf dem Laufenden. „Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern, auch um Klarheit über die Verpflichtungen der USA zu erlangen.“
Autoindustrie warnt vor Belastung durch neue US-Zölle
Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, Hildegard Müller, hat die angekündigte Anhebung von US-Zöllen auf Autoimporte aus der EU scharf kritisiert und vor erheblichen Folgen gewarnt.
Die Pläne von Donald Trump, die Zölle auf Pkw und Lkw aus der Europäischen Union auf 25 Prozent zu erhöhen, stellten eine „schwerwiegende Belastung der transatlantischen Beziehungen“ dar, sagte Müller. Die zusätzlichen Abgaben würden die deutsche und europäische Automobilindustrie in einer ohnehin angespannten Lage hart treffen. Zugleich könnten die Maßnahmen auch Auswirkungen auf Verbraucherinnen und Verbraucher in den USA haben, hieß es weiter.
Müller forderte beide Seiten auf, das zwischen der EU und den USA geschlossene Handelsabkommen einzuhalten und mahnte insbesondere Fortschritte auf europäischer Seite an. Die Automobilindustrie rufe sowohl Washington als auch Brüssel zu einer Deeskalation und zu raschen Gesprächen auf.
EU-Handelspolitiker: EU muss entschlossen auf Trumps Zoll-Ankündigung reagieren
Der Vorsitzende des Handelsausschusses im EU-Parlament, Bernd Lange, hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle auf europäische Autos scharf kritisiert. "Dieser jüngste Schritt zeigt, wie unzuverlässig die US-Seite ist", erklärte der SPD-Politiker. So gehe man nicht mit engen Partnern um. Trumps Verhalten sei inakzeptabel.
Die Europäische Union müsse nun mit äußerster Klarheit und Entschlossenheit aus einer Position der Stärke heraus reagieren, forderte Lange. Während sich die EU an das sogenannte Schottland-Abkommen halte und die entsprechende Gesetzgebung voraussichtlich im Juni abschließen werde, hätten die USA die Vereinbarung wiederholt gebrochen.
Die deutsche Bundesregierung hat die Ankündigung Trumps bisher nicht kommentiert.
Trump: Zölle auf Autos und Lastwagen aus der EU steigen auf 25 Prozent
US-Präsident Donald Trump will Zölle auf Autos und Lastwagen, die aus der Europäischen Union in die USA eingeführt werden, ab kommender Woche auf 25 Prozent erhöhen. In seinem Post auf der Plattform Truth Social begründete er das mit dem Vorwurf, dass sich die EU nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte.
Im Sommer vergangenen Jahres hatten sich Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einem Rahmenabkommen auf eine Obergrenze von 15 Prozent auf die meisten EU-Warenimporte in die USA geeinigt. Auch für europäische Autos und Autoteile soll der Satz gelten. Im Gegenzug verpflichtet sich die EU, Zölle auf US-Industriegüter zu streichen und den Marktzugang für US-Agrarprodukte wie Schweinefleisch und Milchprodukte zu erleichtern.
Weitere Zolldrohungen Trumps im Grönland-Konflikt und Unsicherheit nach einer Gerichtsentscheidung, die viele US-Zölle für rechtswidrig erklärt hatte, hatten die Umsetzung des Zolldeals allerdings gebremst. Das Europäische Parlament gab im März bekannt, die weitere Umsetzung des Abkommens mit den USA an strenge Bedingungen knüpfen zu wollen. Die Abgeordneten sprachen sich mehrheitlich dafür aus. Für den Vollzug müssen auch die Mitgliedstaaten noch den entsprechenden Verordnungen zustimmen.
Autos und Lastwagen von EU-Herstellern, die in den Vereinigten Staaten produziert werden, sind laut Trump von den Abgaben ausgenommen. Der US-Präsident will dadurch Autobauer auf der ganzen Welt dazu bewegen, trotz höherer Herstellungskosten mehr in den USA zu produzieren. Derzeit befänden sich „zahlreiche“ Produktionsstätten im Bau, das Investitionsvolumen liege bei mehr als 100 Milliarden US-Dollar (knapp 85,5 Milliarden Euro), schreibt Trump in seinem Post.
US-Staatsanwältin veröffentlicht Video von Angriff bei Gala
Die Staatsanwältin für die US-Hauptstadt Washington hat ein Video veröffentlicht, auf dem entscheidende Momente des Angriffs bei einem Gala-Dinner mit Präsident Donald Trump zu sehen sind. Das Video zeige, wie der Angreifer Cole Allen bei seinem Versuch, Trump zu ermorden, einen Beamten des Secret Service anschieße, schrieb Staatsanwältin Jeanine Pirro auf der Plattform X. Es gebe keine Hinweise darauf, dass der Sicherheitsbeamte von eigenen Leuten getroffen worden sei, betonte sie.
Das beinahe sechsminütige Video umfasst Aufnahmen verschiedener Tage: Zunächst ist zu sehen, wie ein Mann am Freitagabend (Ortszeit) vergangener Woche einen Flur in dem Hotel langgeht, in dem am darauffolgenden Abend das Gala-Dinner mit der Hauptstadtpresse stattfand. Man sieht zudem, wie er sich in einem Fitnessraum des Hotels umschaut. Pirro schreibt davon, dass der Mann das Hotel am Tag vor dem Vorfall ausgekundschaftet habe.
Die Aufnahmen vom Samstagabend zeigen dann, wie der Angreifer bewaffnet durch eine Sicherheitsschleuse in dem Hotel rennt. Mehrere Sicherheitsbeamte zücken daraufhin ihre Waffen und richten sie in Richtung des davonrennenden Täters.
Zum Ende der Aufnahmen hin wird die Szene noch einmal mit verringerter Wiedergabegeschwindigkeit gezeigt. Mit dieser Einstellung ist zu sehen, dass der Angreifer seine Waffe unmittelbar nach dem Passieren der Sicherheitsschleuse nach rechts richtet, wo Sicherheitsbeamte stehen. Man sieht auch, wie ein Polizist seine Waffe auf den Angreifer richtet und Schüsse in dessen Richtung abzufeuern scheint.
Bei dem Vorfall am vergangenen Wochenende waren mehrere Schüsse gefallen. Unklar war allerdings zunächst, wie viele Schüsse von wem abgegeben wurden. Ein Sicherheitsmitarbeiter wurde von mindestens einer Kugel getroffen, wegen seiner Schutzweste aber nicht schwerer verletzt. Der Angreifer selbst wurde nach Polizeiangaben nicht angeschossen.
Trump streicht Whisky-Zölle nach Besuch von König Charles
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Zölle und Handelsbeschränkungen auf Whisky aufzuheben. Er tue dies „zu Ehren des Königs und der Königin“, sagte Trump nach dem Besuch von König Charles III. und Königin Camilla in den USA. Damit kann der Handel zwischen der schottischen Whisky- und der US-Bourbonindustrie in Kentucky wieder leichter laufen.
Der Buckingham-Palast dankte Trump für die „warme Geste“: Charles werde auf „die großzügige Gastfreundschaft“ anstoßen. Für Großbritannien ist die Entscheidung ein handelspolitischer Erfolg: Die USA sind der wichtigste Exportmarkt für Scotch Whisky, 2025 gingen Ausfuhren im Wert von fast einer Milliarde Dollar dorthin. Die Zölle galten seit Jahren als Streitpunkt zwischen Washington und London.
Trump: US-Truppenabzug auch aus Italien und Spanien vorstellbar
Einen Tag nach seiner Drohung eines US-Truppenabzugs aus Deutschland legt Präsident Donald Trump nach. Auf die Frage, ob er sich einen solchen Schritt auch in Italien und Spanien vorstellen könne, sagte er: „Ja, wahrscheinlich. Wahrscheinlich werde ich das.“ Italien habe sich nicht als Hilfe für die Vereinigten Staaten erwiesen, sagte er. Über Spanien, mit dem der Republikaner seit geraumer Zeit im Clinch liegt, sagte er: „Furchtbar, absolut furchtbar.“ Die USA waren sowohl in Spanien als auch in Italien auf Widerstand bei der Nutzung von Militärstützpunkten für den Iran-Krieg gestoßen.
Am Mittwoch hatte Trump angekündigt, einen US-Truppenabzug aus Deutschland überprüfen zu lassen. Eine Entscheidung solle in Kürze folgen. Aktuell sind nach Angaben des US-Militärs von Mitte April rund 86 000 Soldaten in Europa stationiert – davon rund 39 000 in Deutschland.












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