USA: Gericht stoppt Bau des neuen Festsaals am Weißen Haus

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31. März 2026, 21:51 Uhr

Die umstrittenen Pläne von US-Präsident Donald Trump zur Umgestaltung seines Amtssitzes sind juristisch ausgebremst worden. Bundesbezirksrichter Richard Leon stoppte am Dienstag die Bauarbeiten für den 8360 Quadratmeter großen neuen Festsaal am Weißen Haus. Er folgte damit einem Antrag der Denkmalschutzorganisation National Trust for Historic Preservation auf eine einstweilige Verfügung. Damit ist das 400 Millionen Dollar ⁠schwere Bauvorhaben ausgesetzt, bis die Klage der Denkmalschützer verhandelt wird. Sie werfen Trump vor, seine Befugnisse überschritten zu haben, als er den historischen Ostflügel abreißen ließ und den Neubau ohne Zustimmung des Kongresses ‌begann. Der Ostflügel war 1902 erbaut und während der Präsidentschaft von Franklin D. Roosevelt erweitert worden. Bei einer Anhörung am 17. März ‌hatte Richter Leon das Gelände des Weißen Hauses als besonderen Ort und Wahrzeichen der Nation bezeichnet. Trump betrachtet den ‌geplanten Festsaal als prägendes Element seiner Präsidentschaft. Die US-Regierung argumentiert, der Neubau werde die Infrastruktur modernisieren, die Sicherheit erhöhen und das Weiße Haus entlasten, das für große Veranstaltungen oft auf provisorische ‌Zelte angewiesen sei.

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