Elon Musk schaltet sich bei Gespräch von Donald Trump und Narendra Modi dazu

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In dem Telefonat soll es um die Krise im Nahen Osten und die Kontrolle der Straße von Hormus gegangen sein. Die Einstellung des Schiffsverkehrs durch die Meerenge führte weltweit zu steigenden Energiepreisen. Die Beteiligung von Musk erwähnte keine der beiden Regierungen. »Präsident Trump hat ein hervorragendes Verhältnis zu Premierminister Modi, und dies war ein produktives Gespräch«, sagte Karoline Leavitt, die Sprecherin des Weißen Hauses.

Musk hat Interessen in Indien

Was Musk in dem Gespräch sagte und ob er überhaupt etwas beitrug, wurde nicht berichtet. Musk hat starke wirtschaftliche Interessen in Indien, das er als lukrativen Markt für seine Unternehmen betrachtet. Sein Elektroautobauer Tesla ist dort Zöllen unterworfen, die den Absatz drücken; Starlink, ein Anbieter von Internetzugängen via Satellit, wartet noch auf Genehmigungen, um in Indien überhaupt aktiv werden zu können.

Der Vorfall ist nicht nur deshalb interessant, weil es sehr unüblich ist, dass Privatleute ohne offizielles Staatsamt in solche Gespräche einbezogen werden; hier hatte Trump in der Vergangenheit schon mehrmals überraschende Entscheidungen getroffen, als er etwa seinen Schwiegersohn Jared Kushner mit Verhandlungen im Nahen Osten betraute.

Musks Teilnahme am Telefonat deutet auch darauf hin, dass sein Verhältnis zu Trump nach dem Zerwürfnis im vergangenen Sommer wieder besser geworden ist. Bereits Anfang des Jahres hatte Musk ein Foto gepostet, das ihn mit Trump und dessen Frau Melania Trump in Mar-a-Lago, dem Anwesen des Präsidenten in Palm Beach, beim Abendessen zeigt. Musk schrieb dazu, sie hätten ein »wunderschönes Abendessen« gehabt und 2026 werde »fantastisch«.

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