Die Ukraine ist im Norden der Region Charkiw und nahe Welykyj Burluk vorgerückt. Eine russische Infiltration in Kostjantyniwka hat zu keinen Gebietsveränderungen geführt.
Aktualisiert am 7. April 2026, 9:36 Uhr
Die ukrainischen Streitkräfte sind im Norden der Region Charkiw und nahe der Stadt Welykyj Burluk vorgerückt. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Geolokalisierte Daten vom 4. April deuten demnach auf einen Vorstoß der ukrainischen Streitkräfte südwestlich der Stadt Wowtschansk in der Region Charkiw hin. Russland griff dem Bericht zufolge unter anderem nordöstlich der Stadt Charkiw nahe Starysja und Wowtschansk sowie in Richtung von Lossiwka an.
Geolokalisierte Aufnahmen deuten den Angaben nach auf einen weiteren ukrainischen Vorstoß westlich der Stadt Milowe hin, die nordöstlich der Stadt Welykyj Burluk in der Region Charkiw liegt. Russland griff laut dem ISW Gebiete um Welykyj Burluk an, darunter nahe der Stadt Zchuhuniwka sowie in Richtung von Kolodjasne.
Eine russische Infiltration im Nordosten der Stadt Kostjantyniwka in der Region Donezk hat dem ISW zufolge zu keinen Gebietsveränderungen geführt.
Das ISW berichtet auch von sich ausweitenden ukrainischen Langstreckenschlägen auf russische Ölinfrastruktur, die Russlands Ölexportmöglichkeiten erheblichen Schaden zufügten. Laut dem ukrainischen Generalstab griffen die Streitkräfte das Ölterminal Schescharis nahe dem Hafen von Noworossijsk in der russischen Region Krasnodar an und lösten dabei einen Großbrand aus. Das ISW beruft sich auf geolokalisierte Aufnahmen und Videos, die Brände an den Anlegeplätzen für Öltanker in dem Hafen zeigen sollen. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte ukrainische Angriffe auf den Hafen.
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