Basketball: Shaquille O'Neal gründet neue Basketballliga – nur fürs Dunken

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Als NBA-Profi kam Shaquille O’Neal auf etwa 4000 Dunks – nun will er als Ausrichter den besten Dunker der Welt ausfindig machen. Der 54-Jährige gründet gemeinsam mit TNT Sports, das zu Warner Bros. Discovery gehört, eine neue Liga. Ziel ist es, Dunking als eigenständigen Sport zu etablieren.

Beim Dunken wird der Basketball nicht in den Korb geworfen, sondern mit einer oder zwei Händen in den Ring gestopft. Dunks sorgen bei NBA-Spielen regelmäßig für besonders lauten Jubel. Beim All-Star-Wochenende ist der Dunkcontest zuletzt aber meist unbekanneren Profis vorbehalten, viele Stars verzichten auf einen Start.

»Der Dunking-Wettbewerb der NBA war in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren furchtbar«, sagte O’Neal dem US-Branchenmagazin »Variety«. In O’Neals Liga mit dem Namen »Dunkman« sollen 24 Athleten antreten. Der Sieger soll sich Weltmeister nennen dürfen und 500.000 US-Dollar Preisgeld erhalten. »Diese Athleten sind Erfinder, und Dunkman wird ihnen eine globale Bühne geben, einen echten Einsatz und die Chance, eine Karriere mit dem aufzubauen, was sie lieben«, sagte O’Neal bei der Bekanntgabe.

Einige Teilnehmer sollen aus dem Ausland kommen. Zunächst treten sie in Gruppen gegeneinander an, anschließend folgt eine Endrunde. Grundlage ist eine TV-Show, die im vergangenen Jahr im US-Fernsehen lief. Eine Jury soll die Dunks bewerten.

Der Start der Liga ist auch ein weiterer Versuch von Medienunternehmen, mehr Kontrolle über Sportrechte und Sportformate zu gewinnen. Da die Kosten für die Übertragung von Topspielen der NFL, der NBA und anderer Ligen seit Jahren steigen, gründen US-Medienkonzerne eigene Formate. Warner kooperiert unter anderem mit der 3-gegen-3-Frauenbasketballliga Unrivaled und organisiert das Promi-Golfturnier »The Match«.

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