Ukraine: Mehrere Tote nach russischen Angriffen auf Dnipro

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Mindestens acht Menschen sind bei russischen Luftangriffen auf die ostukrainische Stadt Dnipro getötet worden. Die Angriffe dauerten 20 Stunden lang an.

25. April 2026, 21:08 Uhr Quelle: DIE ZEIT, AFP,

 Russland hat bei stundenlangen Angriffen auf die ukrainische Stadt Dnipro mehrere Menschen getötet.
Russland hat bei stundenlangen Angriffen auf die ukrainische Stadt Dnipro mehrere Menschen getötet. © Serhii Chalyi/​Reuters

Bei stundenlangen russischen Angriffen auf die ostukrainische Stadt Dnipro sind nach Behördenangaben mindestens acht Menschen getötet und dutzende weitere Menschen verletzt worden. Die Bomben- und Drohnenangriffe begannen in der Nacht zum Samstag und dauerten rund 20 Stunden lang bis in den späten Nachmittag, wie Bürgermeister Borys Filatow sagte. Beschossen wurden demnach Wohnhäuser, Bürogebäude und Energie-Infrastruktur.

Mindestens 49 Menschen wurden laut Filatow verletzt, darunter sind auch zwei Kinder. Sein Stellvertreter sei ebenfalls schwer verletzt worden, teilte der Bürgermeister mit. Weitere zehn Menschen wurden in der Region Dnipropetrowsk verletzt. Stundenlang durchsuchten Rettungskräfte die Trümmer auf der Suche nach Opfern und Überlebenden. Ein Wohnhaus wurde den Angaben zufolge zweimal bombardiert.

Dnipro liegt mehr als hundert Kilometer von der Front entfernt. Die Industriestadt war bereits in den vergangenen Tagen von Russland angegriffen worden. Das russische Verteidigungsministerium sprach von einem »massiven Angriff« auf militärische Ziele in der Ukraine. Moskau leugnet regelmäßig Angriffe auf Zivilisten in dem seit mehr als vier Jahren andauernden Krieg.

Mehrere Wohnhäuser wurden von den russischen Angriffen getroffen. © Serhii Chalyi/​Reuters

Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen zivilen Kleinbus in der südukrainischen Region Saporischschja wurde derweil nach Angaben der Militärverwaltung ein Mensch getötet und vier weitere verletzt. Die russische Armee hatte ihre Angriffstaktik in letzter Zeit geändert. Statt nächtlicher Luftangriffe setzt Russland nun auf fortgesetzte Angriffe, die nachts beginnen und sich in Wellen bis in den Tag hinziehen.

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