In dem Schreiben bedankte sich Gabbard für das Vertrauen und die Möglichkeit, das Amt in den vergangenen anderthalb Jahren zu führen. Sie wolle nun ihrem erkrankten Ehemann Abraham zur Seite stehen und ihn in den kommenden Wochen und Monaten voll und ganz unterstützen, so Gabbard.
Trumps Entscheidung für Gabbard war damals umstritten. In der Vergangenheit hatte sie sich unter anderem verständnisvoll über Russlands Präsidenten Wladimir Putin geäußert und den USA sowie der Nato mit Blick auf den Krieg in der Ukraine Vorwürfe gemacht. Auch wegen früherer Aussagen zum syrischen Bürgerkrieg stand sie in der Kritik: Gabbard bestritt, dass der gestürzte Machthaber Baschar al-Assad Chemiewaffen eingesetzt habe, und kritisierte die Unterstützung der USA für Gruppen, die gegen Assad kämpfen. 2017 besuchte sie Assad.
Zuletzt gingen die Meinungen Gabbards und Trumps rund um den Irankrieg öffentlich auseinander. So hatte der Präsident betont, dass sie eine gemäßigtere Haltung zum Thema Urananreicherung vertrete als er. Er hatte jedoch auch betont, dass dies nicht bedeutet, dass man nicht für ein Amt geeignet wäre.
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