Südkorea: Staatsanwälte fordern weitere Haftstrafe für Südkoreas Ex-Präsidenten
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Yoon Suk Yeol habe Drohnenflüge über Nordkorea instrumentalisiert, wirft ihm Südkoreas Staatsanwaltschaft vor. Sie fordert eine zusätzliche Freiheitsstrafe von 30 Jahren.
24. April 2026, 10:47 Uhr
Quelle: DIE ZEIT,
AFP,
dpa,
pip
Artikelzusammenfassung
Die südkoreanische Staatsanwaltschaft fordert eine weitere Haftstrafe für den Ex-Präsidenten Yoon Suk Yeol, der bereits zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Yoon soll mit Drohnenflügen über Nordkorea das Kriegsrecht provozieren wollen. Nach einem Haushaltsstreit mit der Opposition rief er im Dezember 2024 kurzzeitig das Kriegsrecht aus und wurde wegen Aufstandsanführung verurteilt. Die Sonderstaatsanwälte verlangen nun 30 Jahre Haft für Yoon, der gegen das Urteil in Berufung ging. Die Entwicklungen um den ehemaligen Präsidenten Yoon bleiben spannend und werden weiterhin aktualisiert.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Die südkoreanische Staatsanwaltschaft hat eine weitere Freiheitsstrafe für den inhaftierten Ex-Präsidenten Yoon Suk Yeol gefordert. Yoon habe mit Drohnenflügen über Nordkorea einen Vorwand für die Ausrufung des Kriegsrechts schaffen wollen, gaben die zuständigen Sonderstaatsanwälte an. Sie forderten eine 30-jährige Haftstrafe für Yoon.
Der ehemalige südkoreanische Präsident Yoon wurde im Februar zu lebenslanger Haft verurteilt. Vor dem Hintergrund eines Haushaltsstreits mit der Opposition hatte er am 3. Dezember 2024 zeitweise das Kriegsrechts ausgerufen. Er wurde wegen der »Anführung eines Aufstands« schuldig gesprochen. Yoon ging gegen das Urteil in Berufung.