Städetrips: Welche Städte stehen auf Ihrer Reise-Liste?

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Auf welche Stadt freuen Sie sich in diesem Jahr? Welchen Städtetrip haben Sie schon fest gebucht oder sich vorgenommen? Auf meiner Wunschliste stehen Karlovy Vary und Frankfurt am Main. Die tschechische Stadt lockt mich, seit ich vor sehr vielen Jahren den in meinen Ohren sehr klingenden Namen mit den zwei Ys – der deutsche Name ist Karlsbad – in einem Buch gelesen habe. Ein Social-Media-Post erinnerte mich nun daran, dass es langsam wirklich Zeit wird.

Außerdem entdeckungsäugle ich mit Frankfurt. Von kürzlich Dagewesenen höre und lese ich so viel Gutes, dass ich unbedingt selbst nachschauen möchte! Zudem ist Frankfurt in diesem Jahr »World Design Capital« .

Das Gute an einem Städtetrip im Frühling: Es gibt lange Wochenenden, die sich für eine kleine Reise anbieten. Man hat wieder Lust, zu laufen und Strecke zu machen, kann aber sofort in ein Café, Restaurant, Shop oder ein Museum abbiegen, wenn das Wetter doch nicht hält.

Meine Lesetipps:

  • Wenn meine Kollegin Julia Stanek auf Städtereise geht, muss sie so einige Mitreisende glücklich machen: zwei Erwachsene und drei Kinder zwischen acht und zwölf Jahren. Gerade ist Julia mit ihrer Reisegruppe begeistert aus München zurückgekehrt. Warum sie einen Ausflug in die bayerische Landeshauptstadt für den spannendsten Familientrip des Frühjahrs hält, plus viele Tipps, lesen Sie hier .

  • Eine perfekte Stadt – diesmal im Norden – um sich den Winter aus den Knochen zu laufen, ist Lüneburg. Hier geht’s auf Graffiti-Geisterjagd quer durch die hübsche Altstadt. Eine herrlich bunte, kreative und kostenlose Ausflugsidee. Wir haben ausprobiert, dass Ghosting entgegen seinem schlechten Ruf auch ein echtes Vergnügen sein kann. Hier geht's zum Text. 

  • Dass seine Stadt Vallecrosia Touristen glücklich macht, davon ist ein italienischer Bürgermeister überzeugt – wenn die Besucher den Ort nur finden könnten. Deshalb soll er umbenannt werden. Mein Kollege Claudio Rizzello hat vor dem entscheidenden Referendum in der ligurischen Küstengemeinde angerufen. Spoiler: Das Referendum war erfolgreich. Vallecrosia bekommt einen Namenszusatz. Welchen und warum er nötig wurde, lesen Sie hier .

  • Einmal im Jahr fährt unsere Kolumnistin Fatma Mittler-Solak für ein paar Tage allein mit ihren drei Kindern in den Urlaub. Basel, Wien, nun wollen die vier zusammen nach Spanien. Fatma weiß, was auf sie zukommt: »Ständig gibt es Streit, unterschiedliche Ansichten und Wünsche. Ob Sightseeing oder Restaurant – alles muss ich verhandeln«, schreibt sie. Warum sie trotzdem jetzt schon sicher ist, dass auch der Trip gen Süden wunderschön werden wird, lesen Sie hier. 

 Namensüberlegungen

Vallecrosia in Ligurien: Namensüberlegungen

Foto: Saverio Chiappalone

Hingucker – das Bilderrätsel

Über 4300 Kilometer – immer am Wasser entlang. Seit 18 Jahren ist der weltweit längste Küstenwanderweg in Arbeit. In diesem Jahr soll er komplett fertig werden. Schauen Sie mal: Ahnen Sie, wo der Wanderweg verläuft, und wissen Sie vielleicht sogar, wie er heißt? Die Auflösung finden Sie am Ende des Artikels.

 Ein Bild zum Rätseln

Hingucker: Ein Bild zum Rätseln

Foto: Karl Hendon / Getty Images

Reisebüro – eine Frage, unsere Antwort

Der Irankrieg hat gravierende Folgen für den internationalen Flugverkehr zwischen Europa und Asien.

Die Frage: »Was kommt auf Passagiere zu, und ist ein Dominoeffekt auf den Flugplan im Sommer zu erwarten?«

Die Antwort: »Möglich, wenn sich die Lage nicht bald stabilisiert«, sagt der Luftfahrtexperte Linus Benjamin Bauer. »Der Sommer ist besonders sensibel, weil die Nachfrage hoch ist. Die Flugpläne sind eng getaktet, mit wenig Puffer. Wenn Flugzeiten länger werden, Lufträume kurzfristig gesperrt werden und gleichzeitig die Kosten steigen, wirkt sich das nicht nur auf einzelne Strecken aus, sondern auf ganze Umlaufketten. Dann sehen wir Verspätungen, verpasste Anschlüsse und im Zweifel auch Streichungen auf anderen Routen, um das System zu stabilisieren. Es muss nicht zu einem Kollaps kommen – aber zu einem deutlich fragileren System, mit mehr Unregelmäßigkeiten und höheren Preisen.«

»Die erhöhten Flugpreise können noch eine Zeit lang bestehen bleiben«  – lesen Sie hier das ganze Interview.

Hier gibt es Futter – für Kopf und Bauch

Reisebücher und gutes Essen machen satt und glücklich. An dieser Stelle haben wir zweierlei für Sie:

Für den Kopf: Einer meiner Lieblingsorte an der deutschen Ostsee ist Niendorf. Vielleicht, weil der kleine, von Hamburg aus gut erreichbare Ort in Coronazeiten so oft unsere Rettung war. Mit seinem niedlichen Wimmelbild-Hafen, dem Strand und all dem Himmel- und Meerblau. Kein Wunder, dass Niendorf auch im neuesten Band der Wochenender-Reihe  nicht fehlt.

Insgesamt 38 Orte an Ost- und Nordsee und an der Elbe stellt das Erkundungsteam um Herausgeberin Elisabeth Frenz in »Komm strande mit mir – Die schönsten Strände in Norddeutschland« vor. Wilde Steilküsten, weite Strände, grüne Badestellen. In gewohntem Stil: wenige, dichte Zeilen pro Tipp, dazu zwei, drei, vier Fotos. Ein wenig fühle ich schon den warmen Sand unter den Füßen. Absolut gut, dass die Strandtage des Jahres erst noch kommen.

Für den Bauch: Falls es Ihre aktuelle Newsletter-Lesesituation zulässt, tun Sie sich den Gefallen und sprechen Sie den Namen dieser mörderisch guten Pasta einmal, ach was, am besten dreimal hintereinander laut aus. Spaghetti all’assassina! Klingt das nicht nach »Lassen Sie mich durch, ich muss an den Herd!« Unser Autor Paul Gäbler ist nach Süditalien gereist, um zu lernen, wie man das regionale Gericht, das auf Social Media steile Karriere machte, am besten zubereitet. Legen – oder besser gesagt – lesen Sie hier los .

Leserpost – »Hotelzimmer aus der Hölle«

Haben Sie auch schon Hotelzimmer erlebt, deren Design Sie fassungslos gemacht hat? Dann freuen wir uns über eine Mail, gern auch mit Fotos, an reise.leserpost@spiegel.de  . Betreff: »Hotelzimmer aus der Hölle«. Einige Ihrer Antworten werden wir in den folgenden Newslettern veröffentlichen – so wie diesen, der uns aus Berlin erreichte:

»2019 war ich mit meiner Mutter in Warnemünde. Das Hotel verfügt auch über eine dieser Glasabtrennungen aus der Hölle! Gott sei Dank hatte jeder ein eigenes Zimmer. Zwar war ein Vorhang zum Zuziehen vor der Glaswand vorhanden, ich nenne ihn mal Schamvorhang, trotzdem war das keine Option. Meine Mutter benutzt immer einen Rollator und ist diverse Male gegen die Scheibe gefahren.«

Oliver Schulz, SPIEGEL-Leser aus Berlin

Von drinnen nun wieder nach draußen. Ich hoffe, Sie genießen den Frühling und die Ostertage!

Ihre Eva Lehnen

*Auflösung des Bilderrätsels: Der King Charles III England Coast Path  verläuft entlang der Küstenlinie Englands. Viele Strecken existierten bereits, nun sind noch rund 1600 Kilometer neue Wege hinzugekommen. König Charles hat den Küstenweg im März eröffnet. Bis Ende des Jahres soll die Riesenroute komplett fertig sein.

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