Rabea Rogge, Polarforscherin:
»Ich freue mich auf die Arbeit im Weltraum. Auf die Forschung, die wir im Orbit betreiben werden.«
Sie ist die erste Deutsche im Weltraum, die Berliner Ingenieurin und Polarforscherin Rabea Rogge – nach bereits zwölf deutschen Männern, die in den vergangenen 47 Jahren ins All flogen.
In der Nacht zum Dienstag startete die 29-Jährige vom Kennedy Space Center der Nasa in Florida gemeinsam mit drei weiteren Besatzungsmitgliedern zu einem rund viertägigen Flug ins All. Das Team will während dieser Zeit erforschen, wie sich Raumflug und Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper auswirken.
Rabea Rogge, Polarforscherin:
»Wie passen sich Menschen an extreme Umgebungen an? Wie kann man den Zugang zum Weltraum für alle ermöglichen? Wie kann man dorthin gelangen, ohne ein Übermensch zu sein wie in den alten Zeiten? Früher waren Astronauten absolute Helden. Jetzt sollten wir uns fragen, wie jeder in den Weltraum gelangen kann.«
Die Crew soll auf einer neuen Umlaufbahn über die Polarregionen der Erde fliegen und dabei 22 wissenschaftliche Studien durchführen. Die Mission ist der dritte private Flug ins Weltall, an dem kein ausgebildeter Astronaut teilnimmt – gebucht von einem maltesischen Krypto-Milliardär, selbst mit an Bord, und durchgeführt von SpaceX, der Firma des Tech-Unternehmers Elon Musk. Ein Sitzplatz in der Raumkapsel kostet etwa 55 Millionen US-Dollar.