Die Tiere hatten flache, annähernd dreieckige Köpfe, die Augen lagen an deren Oberseite. Entdeckt wurden fossile Überreste dieser Riesenamphibien bereits in Nordamerika, Nordafrika, Madagaskar, Indien und Europa, der Fund der Paläontologen um Aaron Kufner von der University of Wisconsin-Madison hat die bisher bekannten Exemplare dieser Spezies jedoch verdoppelt.
Die Paläontologen analysierten die Zusammensetzung des umgebenden Sediments und die Muster der über die Grabungsfläche verteilten Knochen, um mehr über den Tod der Amphibien herauszufinden. Die Tierskelette waren teilweise noch in ihrer ursprünglichen Struktur zu finden, teilweise waren die Knochen aber auch weit verstreut. Aus diesen Indizien ließ sich das Geschehen zumindest teilweise rekonstruieren.
Da sich das Sediment am Fundort als feinkörnig und dünn geschichtet erwies, gehen Kufner und sein Team davon aus, dass die Tiere gemeinsam in einem ruhigen Gewässer gestorben sind – zum Beispiel in einem Teich. Gegen einen Tod in starker Strömung spricht, dass die gefundenen Knochen nicht in einem dafür typischen Muster angeordnet waren. Darüber hinaus sind laut den Forschern selbst kleine, empfindliche Teile der Skelette noch erhalten, die in starker Strömung verloren gehen können.
Die Paläontologen haben verschiedene Theorien, die sich derzeit nicht final bestätigen lassen. So könnte es sein, dass die Tiere anlässlich der Paarungszeit in dem Teich zusammenkamen und dort aus bislang ungeklärtem Grund starben. Es sei auch möglich, dass der gemeinsame Tod sogar zum Lebenszyklus von Buettnererpeton bakeri gehört, ähnlich wie einige Lachse nach dem Laichen sterben.
Eine andere Möglichkeit besteht laut den Forschern darin, dass die Tiere sich aufgrund einer Dürre in dem Teich zusammengefunden hatten, dem womöglich letzten Gewässer der Region. Als dieser dann schließlich ebenfalls austrocknete, könnte auch der Tod der Riesenamphibien besiegelt gewesen sein.