Russlands Krieg gegen die Ukraine: Mehrere Tote nach Drohnenangriffen in Odessa und Belgorod

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Russland und die Ukraine haben sich in der Nacht erneut mit Drohnen attackiert. In Odessa sind nach Angaben des örtlichen Gouverneurs Oleh Kiper drei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Kind. Infrastruktur sowie Wohn- und Verwaltungsgebäude seien beschädigt worden, teilte Kiper auf Telegram mit. Zehn Menschen seien verletzt worden. Odessa ist ein wichtiger Logistikknotenpunkt im Süden der Ukraine und der größte Hafen des Landes. Der Großteil des ukrainischen Getreides und andere Exporte werden darüber abgewickelt. Russland hatte die Stadt schon am Vortag attackiert.

Auch Russland meldete in der Nacht Drohnenangriffe aus der Ukraine. Wegen der Luftangriffe seien fast eine halbe Million Haushalte ohne Strom gewesen, teilten die russischen Behörden mit. In der Grenzregion Belgorod sei ein Zivilschutzhelfer durch eine Drohne getötet worden. In der Hafenstadt Noworossijsk am Schwarzen Meer hätten Trümmerteile ein Hochhaus getroffen. Auch in den von Russland besetzten Gebieten sei es nach ukrainischem Beschuss zu massiven Stromausfällen gekommen.

Zudem meldet Leonid Pasechnik, der von Russland eingesetzte Verwaltungschef der von Russland weitgehend kontrollierten ukrainischen Region Luhansk, die Ukraine habe ein Bergwerk getroffen und dabei ein Umspannwerk beschädigt. 41 Bergleute seien von einem Notstromausfall betroffen, sie befänden sich unter Tage. Man sei in Kontakt mit ihnen, die Bergleute seien mit Trinkwasser versorgt, schrieb Pasechnik auf der russischen Plattform Max. Es würden alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die Stromversorgung wiederherzustellen und die Bergleute in Sicherheit zu bringen.

Während sich die Ukraine weiter gegen Russland verteidigt, sieht alle Welt nach Iran. Dort tritt Kyjiw als Helfer in der Not auf – indem es den Golfstaaten hilft, iranische Drohnen abzuschießen. Lesen Sie hier mehr dazu .

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