Russland und Nordkorea: Wladimir Putin lässt Soldaten von Kim Jong-Un jetzt auch Drohnen fliegen gegen die Ukraine

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Zum Jahreswechsel hat Kim Jong Un die Gelegenheit genutzt und die besonderen Beziehungen zu Russland gelobt. Diese seien durch »das Teilen von Blut, Leben und Tod im selben Schützengraben« gefestigt worden, hieß es in einer Neujahrsbotschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Nordkorea war im vergangenen Jahr eine für das Land beispiellose Militärkooperation mit dem Kremlherrscher eingegangen. Der südkoreanische Geheimdienst schätzt, dass rund 15.000 Soldaten zur Unterstützung Russlands im Ukrainekrieg entsandt wurden. Zudem belieferte Nordkorea die russische Armee mit großen Mengen Munition und Artillerie.

Vermutet wird, dass das international weitgehend isolierte Land im Gegenzug Geld, Militärtechnik und Sicherheitsgarantien von Russland erhält.

Nun berichtet  das »Wall Street Journal« unter Berufung auf Erkenntnisse des ukrainischen Geheimdienstes, dass die nordkoreanischen Soldaten im Kursker Gebiet mittlerweile Aufklärungsdrohnen einsetzen, Minen räumen und Artillerieangriffe durchführen dürfen. Zu Beginn ihres Einsatzes 2024 waren sie lediglich in sogenannten »Selbstmordwellen« eingesetzt worden.

Die Armee von Erbdiktator Kim Jong Un hat erst Ende Januar erneut mehrere ballistische Raketen getestet. Wie der südkoreanische Generalstab mitteilte, habe man die Flugkörper nördlich der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang registriert. Diese sollen rund 350 Kilometer geflogen sein.

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