Trümmer, zerstörte Fenster, verkohlte Wände: Viel mehr ist nicht übrig von einer Geburtsklinik in der ukrainischen Stadt Saporischschja. Bei dem russischen Angriff wurden neun Menschen verletzt.
Yulia Fedochuk, Patientin:
»Ich lag auf dem Bett, da hörte ich ein Summen, schaute aus dem Fenster und sah, wie etwas direkt auf die Entbindungsstation herabzustürzen begann. Ich schrie und wir rannten raus, weil es auf uns zuflog. Als wir auf den Flur rannten, gab es eine Explosion.«
Patientinnen und Personal suchten zwischenzeitlich Schutz im Keller. Über der Erde wurde auch dieses Wohngebiet getroffen.
Daria Makarenko, Anwohnerin:
»Die Russen haben auf diesen Moment gewartet und jetzt vernichten sie Menschen. Sie sagen: Wir greifen keine Energieanlagen an. Aber Menschen können sie vernichten? Ich verstehe das nicht. Warum sind diese Menschen schuldig?«
Der Kreml erklärte sich im Hinblick auf Verhandlungen tatsächlich bereit, Attacken auf die Energieinfrastruktur der Ukraine zu unterlassen. Angriffe auf alles andere sind nach Lesart der russischen Führung aber offenbar in Ordnung.
Das zeigen auch diese von den ukrainischen Behörden veröffentlichten Aufnahmen. Mit einer Drohne hatte Russland einen Bus voller Bergarbeiter angegriffen. Mindestens 15 Menschen sind tot, sieben verletzt. Der Angriff erfolgte erst wenige Stunden nach dieser Ankündigung des ukrainischen Präsidenten.
Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine:
»Unser Verhandlungsteam hat mir heute berichtet, dass es bereits eine Vereinbarung gibt, ein trilaterales Treffen abzuhalten. Dieses Treffen wird wie geplant nächste Woche stattfinden – am Mittwoch und Donnerstag, wie beim letzten Mal in den Vereinigten Arabischen Emiraten.«
Das zeigen auch diese von den ukrainischen Behörden veröffentlichten Aufnahmen. Mit einer Drohne hatte Russland einen Bus voller Bergarbeiter angegriffen. Mindestens 15 Menschen sind tot, sieben verletzt. Der Angriff erfolgte erst wenige Stunden nach dieser Ankündigung des ukrainischen Präsidenten.
Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine:
»Unser Verhandlungsteam hat mir heute berichtet, dass es bereits eine Vereinbarung gibt, ein trilaterales Treffen abzuhalten. Dieses Treffen wird wie geplant nächste Woche stattfinden – am Mittwoch und Donnerstag, wie beim letzten Mal in den Vereinigten Arabischen Emiraten.«

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