Roger Kusch: Früherer Justizsenator in Hamburg ist tot

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Der in Stuttgart geborene Kusch war von 2001 bis 2006 Justizsenator in Hamburg unter dem damaligen Ersten Bürgermeister Ole von Beust (CDU). In die Kritik geriet er unter anderem mit einem Vorstoß zur Abschaffung des Jugendstrafrechts. Daneben setzte er sich für die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe ein.

2006 wurde Kusch durch Ole von Beust im Zuge der sogenannten Protokollaffäre entlassen. Dabei waren Protokolle eines Untersuchungsausschusses der Hamburger Bürgerschaft an die Sozialbehörde und über die Justizbehörde unter anderem zur CDU-Bundestagsfraktion nach Berlin gelangt. Nach seiner Entlassung trat Kusch aus der CDU aus und gründete die Partei »Heimat Hamburg«.

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