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Die gesamte (Fußball-)Nation blickte am Donnerstag auf Julian Nagelsmann – und auf seine Beine. Der Bundestrainer trug bei der Verkündung des WM-Kaders auffällige Socken zur Schau, mit Zuckerstangen-Motiv.
»Die habe ich tatsächlich mal von Olli Baumann geschenkt bekommen«, sagte der Bundestrainer strahlend. Ausgerechnet also von dem Keeper, dessen Degradierung die Sport-Schlagzeilen der vergangenen Woche dominiert hatte. Es habe sich dabei um einen Fehlgriff gehandelt, verriet Nagelsmann, bei den Socken wohlgemerkt: Eigentlich hatte er Herzchen-Strümpfe anziehen wollen.
Dass die Strümpfe mehr als eine Fußnote waren an diesem Tag, lag an den Turbulenzen im Vorfeld. An der Kritik, die auf Nagelsmann eingeprasselt war ob seiner unglücklichen Kommunikation, oder besser gesagt: der ausgebliebenen Kommunikation bei seinem Auftritt im ZDF-»Sportstudio«.
Nagelsmanns Socken
Foto: Ronald Wittek / EPAUngewohnt schmallippig und schnippisch war der Bundestrainer zuletzt gewesen. »Das Amt holt ihn gerade ein«, hatte der ehemalige Nationalspieler Thomas Hitzlsperger im BR treffend analysiert.
Am Donnerstag, in der Futsal-Halle des DFB-Hauptquartiers in Frankfurt, saß plötzlich wieder ein anderer Julian Nagelsmann auf der Bühne. Locker und leicht erklärte er seine Entscheidungen – oder eben seine Sockenwahl. Da war der Bundestrainer von 2026 wieder jener von der EM 2024. Nicht belehrend oder bärbeißig, sondern erfrischend ehrlich wie vor dem Heimturnier.
Vielleicht war es Zufall, aber in jedem Fall bemerkenswert, dass Nagelsmann die Socken jenes Torwarts trug, den er mit seiner Verkündung gleichzeitig bloßstellte. Oliver Baumann geht in die WM als Nummer zwei, Manuel Neuer kehrt zurück ins deutsche Tor.
Noch am Samstag hatte der Hoffenheimer vor Fernsehkameras erzählt, dass er nach seinem Stand die Nummer eins sei – obwohl alle Welt schon über seine Abdankung debattierte. »Vielleicht sagt der Trainer ja im »Sportstudio« etwas dazu«, schob Baumann matt nach. Doch als Nagelsmann der Einspieler gezeigt wurde, sorgte er nicht für Klarheit, sondern ließ Baumann und die Öffentlichkeit noch weiter im Ungewissen.
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