In Wien sieht eine Anwohnerin, wie vor einem Kellerlokal ein Unbekannter verprügelt wird. Ein paar Tage später schlagen in Leoben in der Steiermark mehrere Männer einen Taxifahrer zusammen. In beiden Fällen führen die Spuren in den Dunstkreis der rechtsextremen »Identitären Bewegung«.
Das Kellerlokal in Wien gehört zur Gruppe, am Abend des Überfalls sprach dort der rechte Vordenker Götz Kubitschek. Der Angriff in Leoben ereignete sich im Umfeld einer Burschenschaftsfeier, unter den Tatverdächtigen sollen auch Identitäre sein. Besonders brisant: Einer von ihnen arbeitete zum Tatzeitpunkt als Parlamentarischer Mitarbeiter eines FPÖ-Abgeordneten. Inzwischen wurde der Mann entlassen.
Demonstration der »Identitären Bewegung« Österreich
Foto: Viennareport / IMAGOWie gefährlich ist die rechtsextreme Szene in Österreich? Und wie ist sie politisch vernetzt? In dieser Folge von »Inside Austria« rekonstruieren wir zwei Angriffe, die das Land in den vergangenen Wochen erschüttert haben. Wir schauen auf die Verdächtigen und ihre Rolle in der Szene – und sprechen mit jemandem, der einen der Vorfälle aus nächster Nähe miterlebt hat.
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Im wöchentlichen Podcast »Inside Austria« blicken der SPIEGEL und der »Standard« gemeinsam auf die großen und kleinen Skandale in Österreich. Zusammen mit Journalistinnen und Journalisten beider Redaktionen rekonstruieren wir politische Abgründe und Ereignisse, die das Land bewegen.
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Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieser Podcastfolge hieß es, der Verein der Identitären sei offiziell aufgelöst. Das ist nicht korrekt. Wir haben die Stelle entfernt.

vor 6 Stunden
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