Reaktionen auf Schüsse in Washington: »Gewalt hat in einer Demokratie keinen Platz«

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Internationale Spitzenpolitiker zeigen sich nach den Schüssen bei einem Korrespondentendinner mit dem US-Präsidenten schockiert. Gewalt habe in der Politik keinen Platz.

26. April 2026, 12:11 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa,

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Nach den Schüssen während des Korrespondentendinners in Washington D.C., an dem auch US-Präsident Donald Trump teilgenommen hatte, äußern internationale Spitzenpolitiker ihre Bestürzung. So schrieb etwa der französische Präsident Emmanuel Macron auf der Kurznachrichtenplattform X: »Gewalt hat in einer Demokratie keinen Platz. Ich versichere Donald Trump meine uneingeschränkte Unterstützung«. Den Angriff nannte er inakzeptabel.

Italiens Ministerpräsidentin Georgia Meloni sprach Trump und allen Anwesenden ihre Anteilnahme aus. »Kein politischer Hass darf in unseren Demokratien Platz finden. Wir werden nicht zulassen, dass Fanatismus die Orte der freien Debatte und der Information vergiftet«, schrieb sie in einem Post auf X.

Der britische Premierminister Keir Starmer zeigte sich erleichtert, dass der US-Präsident, die First Lady Melania Trump, und alle Anwesenden in Sicherheit seien. »Jeder Angriff auf demokratische Institutionen oder auf die Pressefreiheit muss aufs Schärfste verurteilt werden«, hieß es in seinem Post auf X.

Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb, dass Gewalt in der Politik niemals Platz habe und dankte Polizei und Sicherheitskräften, die durch ihr schnelles Handeln die Sicherheit der Gäste gewährleistet hätten. Ähnlich äußerte sich EU-Ratspräsident António Costa: Politische Gewalt habe keinen Platz im öffentlichen Leben und müsse entschieden abgelehnt werden.

Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez schrieb, Gewalt sei niemals der richtige Weg, die Menschheit »käme nur durch Demokratie, Zusammenleben und Frieden voran.« 

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu zeigte sich schockiert über das »versuchte Attentat« auf Trump. Er und seine Frau seien erleichtert, dass der Präsident und die First Lady wohlauf seien und wünschten dem bei dem Vorfall angeschossenen Sicherheitsbeamten eine schnelle Genesung.

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