Münchener Literaturfest: Was die Literatur von Pussy Riots Protesten lernen kann

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Über Exilliteratur zu sprechen, sind Deutsche gewöhnt. Über Thomas Mann und andere üb­liche Verdächtige, die 1933 an der Côte d’Azur oder ein paar Jahre später an der kalifornischen Westküste auf der Flucht vor dem Nationalsozialismus verharrten. Oder über Heinrich Heine, der, an Deutschland denkend, in Paris um den Schlaf gebracht wurde. Neben dem preußischen Exilanten lebten zur gleichen Zeit auch der polnische Dichter Adam Mickiewicz oder der russische Schriftsteller Iwan Turgenjew in der französischen Hauptstadt. Immer wieder gibt es Orte, wo die Exil-Intelligenz aus aller Welt zusammenkommt. Es ist dem Literaturfest München zu verdanken, dass das in diesen Tagen auch für die bayerische Hauptstadt gilt.

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