Panamakanal: Maersk kauft Bahngesellschaft Panama Canal Railway

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Die Investition von Maersk sorgt für Aufsehen, weil der Panamakanal seit Trumps Amtsantritt im Januar in den Fokus gerückt ist. Trump und weitere Mitglieder der Regierung in Washington äußern seither regelmäßig Übernahmefantasien – und drohten dahingehend sogar mit gewaltsamen Maßnahmen. So ließ Trump etwa das Pentagon Pläne zur »Rückgewinnung« des Kanals vorbereiten.

Trump behauptete stets, China habe zu großen Einfluss auf den Panamakanal und fälschlicherweise sogar, der Kanal werde von China betrieben. Tatsächlich ist der Staat Panama für den Betrieb des Kanals zuständig. Was Trump wohl damit meinte: Das Hongkonger Unternehmen CK Hutchison hielt Lizenzen für zwei Frachtterminals entlang des Kanals.

Auf Druck aus Panama verkündete das Unternehmen im März den Verkauf an ein von der US-Finanzfirma Blackrock angeführtes Konsortium. Teil dieses Konsortiums ausgerechnet: Maersk größter Rivale, die Mediterranean Shipping Company (MSC) mit Sitz in der Schweiz. Der Deal ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Berichten zufolge soll Peking die Hongkonger Gruppe aufgefordert haben, den Schritt noch einmal zu überdenken.

Der Vorstandschef von Maersks Hafengeschäft APM Terminals, Keith Svendsen, sagte laut der »Financial Times«: Die Eisenbahngesellschaft sei eine bedeutende Gelegenheit, den weltweiten Kunden noch mehr Dienstleistungen anzubieten. Zuvor hatte die Bahngesellschaft der Canadian Pacific Kansas City und der amerikanischen Lanco Group gehört.

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