Die USA entsenden etwa 100 weitere Soldaten nach Nigeria. Der US-Präsident hatte dem westafrikanischen Land mangelnden Schutz vor radikalen Islamisten vorgeworfen.
16. Februar 2026, 23:37 Uhr Quelle: DIE ZEIT, Reuters, AP, jse
Die USA weiten ihren Militäreinsatz gegen Islamisten in Nigeria aus. Es seien etwa 100 US-Soldaten eingetroffen, um die örtlichen Streitkräfte im Kampf gegen militante Islamisten und andere bewaffnete Gruppen auszubilden und zu beraten, teilte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums mit. Die US-Soldaten sollen sich demnach jedoch nicht an Kampfhandlungen beteiligen.
Von der Nachrichtenagentur Reuters ausgewerteten Flugdaten zufolge steuerten in den vergangenen Tagen mehrere Maschinen mit Soldaten und Ausrüstung in Richtung des Nordens Nigerias.
Dass die US-Truppen nicht in Kampfhandlungen eingreifen würden, hatte zuvor auch der Sprecher des nigerianischen Militärhauptquartiers erklärt. Die nigerianischen Streitkräfte hätten die volle Befehlsgewalt, sagte Generalmajor Samaila Uba.
US-Präsident Donald Trump hatte der Regierung in Abuja vorgeworfen, Christen im Nordwesten nicht ausreichend vor militanten Islamisten zu schützen. Den Vorwurf der religiösen Diskriminierung von Christen weist die nigerianische Regierung allerdings zurück. Die Sicherheitskräfte gehen Angaben der Regierung zufolge gegen alle bewaffneten Gruppen vor, die sowohl Christen als auch Muslime angreifen. Dennoch benötige das Land "massive Unterstützung der US-Regierung" in Form von Kampfjets und Munition, sagte Präsidialsprecher Sunday Dare.
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