Apples Herbst-Keynote mit den neuen iPhones verläuft in diesem Jahr womöglich anders als gewohnt: Die Gerüchteküche glaubt fest daran, dass es dieses Mal nur drei neue Geräte gibt, während weitere drei Modelle (iPhone 18, 18e und Air 2) erst im Frühjahr 2027 folgen. Für September angepeilt sind demnach neben dem lange erwarteten ersten iPhone-Foldable („Ultra“) zwei neue iPhone-Pro-Varianten, nämlich 18 Pro und 18 Pro Max. Diese dürften auch die meistverkauften iPhones zum Weihnachtsgeschäft werden. Hier fünf Prognosen, was die neue Hardware leisten könnte.
1. Formfaktor bleibt, aber mehr Gewicht und dickeres Gehäuse
Apple plant angeblich, sowohl iPhone 18 Pro als auch 18 Pro Max erstmals mit einer variablen Blende auszustatten und auch die Kamerasensorik an sich zu vergrößern. Laut Leaker-Berichten könnte dies zu einer Verdickung von rund zwei Millimetern führen. Der eine Zentimeter Bauhöhe wäre somit im Bereich der Kamera-Plattform überschritten. Optisch von weitem erkennbar ist das wohl nicht, der Look von 18 Pro und 18 Pro Max ähnelt dem von 17 Pro und 17 Pro Max, allerdings gibt es eine Reihe neuer Farben, darunter eine Art Kirschton, heißt es.
2. A20-Pro-Chip, größerer Akku, gleicher RAM
Apple verbaut in den neuen Pro-Modellen erstmals den A20 Pro, der die erste Generation von 2-nm-Chips für Apple von TSMC darstellt. Weiterhin sollen der Apple-eigene N2-Netzwerkchip (WLAN, Bluetooth) und der Apple-eigene C2-Modemchip verbaut sein. Letzterer wird es angeblich aber nicht in die US-Modelle schaffen, diese bekommen Qualcomm-Technik, damit schnelles mmWave-5G unterstützt werden kann. Beim RAM ändert sich angeblich nichts, Apple bleibt bei 12 GByte.
3. Preiserhöhung ist gesetzt
Apple hat zwar – mit Ausnahme von Japan – seine Preise beim iPhone bislang nicht erhöht. Die neuen Modelle sollen jedoch neue Einsteigspreise erhalten. Laut Bill-of-Materials-Schätzungen sollen allein die Komponentenkosten um bis zu 300 US-Dollar steigen, was Apple so auch weitergeben könnte. Schätzungen zufolge könnte die Preiserhöhung aber auch bei 200 bis 250 Dollar landen (jeweils ohne Umsatzsteuer). Euro-Tarife dürften noch stärker anziehen. Aktuell liegt der Einsteigspreis beim iPhone 17 Pro bei 1299 Euro, beim 17 Pro Max gar bei 1449 Euro.
4. Dynamic Island verkleinert
Apples Dynamic Island – beziehungsweise die für Face ID und Selfie-Kamera benötigte Einstanzung im Bildschirm – soll etwas schrumpfen. Dazu könnten Teile des TrueDepth-Kameramoduls unter den Bildschirm wandern, etwa der Infrarot-Projektor. Eine komplette Verlagerung der Gesichtserkennung unter den Screen bereitet Apple aber angeblich frühestens für das Jubiläums-iPhone im kommenden Jahr vor.
5. Kamerasteuerung, Satelliten-Internet, Kameramodul
Apple wird beim iPhone 18 Pro und 18 Pro Max angeblich die Kamerasteuerung vereinfachen. So könnte der kapazitive Sensor wegfallen und Apple stattdessen nur noch den ebenfalls integrierten Drucksensor verwenden. An der Funktionalität ändert das angeblich nichts. Das Kamerasystem an sich verspricht bessere Bilder, ob der Sensor tatsächlich von Samsung stammt und nicht mehr von Sony, bleibt abzuwarten. In Sachen Satelliteninternet dreht Apple nochmals etwas auf: Angeblich soll mit den neuen Geräten auch ein echtes Surfen möglich sein und nicht nur Notrufe und Chats.
Momentan ist noch unklar, wann Apple seine neuen Modelle vorstellt. Denkbar ist Anfang bis Mitte September. Die letzte iPhone-Keynote fand am 9. September 2025 statt. Die beiden neuen Pro-Modelle dürften noch im September in die Auslieferung gehen.
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(bsc)










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