Konstantin Krimmel: Mit der Stimme kann man eine ganze Welt aufbauen

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Konstantin Krimmel gehört mit 33 Jahren zur Weltspitze des Liedgesangs. Am 7. August gibt er mit dem Pianisten Ammiel Bushakevitz seinen ersten Liederabend bei den Salzburger Festspielen. Wir trafen ihn bei der Schubertiade in Hohenems.

Schon auf Ihrer ersten CD, „Saga“, haben Sie Balladen von Adolf Jensen und Carl Loewe aufgenommen, die man selten zu hören bekommt. Was hat Sie daran so angezogen? Waren die älteren Aufnahmen von Loewe-Balladen in ihrer Betulichkeit nicht eher abschreckend?

Ich kam erst sehr spät, im Studium, zum Liedgesang, weil ich mit weltlicher und geistlicher Chormusik aufgewachsen war und auch von Oper keinen blassen Schimmer hatte. Der Knabenchor, in dem ich gesungen hatte, war nicht so leistungsfähig wie die großen Konzertchöre. Weshalb ich nicht einmal das Weihnachtsoratorium oder die Matthäuspassion von Bach kannte. Das kam alles erst im Studium. Deshalb hatte ich auch nicht so viele Aufnahmen von diesen Balladen gehört. Mich hatten einfach die Geschichten fasziniert.

Sie sind also eher durch Zufall darauf gestoßen?

Es sind verschiedene Lehrende an der Hochschule gewesen, die mir irgendwann sagten: „Du musst dir mal Loewe anschauen. Da gibt’s so tolle Balladen.“ Dann schaute ich mir das an und merkte: Das sind wirklich großartige Geschichten. Mit einem Mal war ich davon angetan.

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Kennen Sie das mündliche Geschichtenerzählen noch aus Ihrer Familie?

Mein Vater, der viel erlebt hat und viel herumgekommen ist in der Welt, hat uns Kindern viel erzählt, auch Gutenachtgeschichten. Ich kann mich daran erinnern, dass er mir regelmäßig aus dem Bilderbuch „Lars, der kleine Eisbär“ vorlas. Eines Abends muss ich ihm gesagt haben: „Heute ich.“ Noch bevor ich lesen konnte, habe ich ihm das ganze Buch rezitiert – nur auf Grundlage dessen, was ich hörend aufgenommen hatte.

Ein Detail Ihrer Kindheit, das für Ihr Leben Folgen hatte.

Ich bin sehr froh über den rumänischen Teil in meiner Familie, durch den ich ein ganz anderes Leben kennenlernte, das wir so in Deutschland nicht gehabt hätten. Das war schon ein Privileg.

Meine Eltern kommen beide aus recht einfachen Verhältnissen. Meine Mutter stammt aus einem kleinen, geradezu ärmlichen Dorf in Rumänien, dem Gebiet der Donauschwaben, obwohl sie selbst keine Donauschwäbin, sondern Rumänin ist. Sie hatte aber viel mit den Siebenbürger Sachsen zu tun. In diesem Dorf gibt es eine Papierfabrik, die nach wie vor läuft, obwohl sie von außen so furchtbar aussieht, dass man denkt: Die bricht gleich zusammen. In der arbeiteten und arbeiten gut achtzig Prozent des Dorfes. Mein Opa, mein Onkel, meine Mutter haben alle dort gearbeitet. Das war ein viel einfacheres Leben dort, auch in viel größerer Nähe zu den Tieren, von denen man auf dem Hof und im Haus ständig umgeben war. Wir Kinder nahmen das als selbstverständlich. Das hat mich aber stark geprägt. Ich zehre davon, wenn es darum geht, Geschichten, Eindrücke, Bilder aufzunehmen und sie singend umzusetzen.

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Sie stellen das Lied weniger auf ein Podest, wenn Sie singen. Jedenfalls habe ich den Eindruck, dass Sie nicht immer noch die Bedeutsamkeit des deutschen Kunstlieds repräsentieren müssen.

Im Moment des Singens geht es mir nur um die Geschichte selbst, die ich gerade erzähle. Trotzdem habe ich das Bedürfnis, inzwischen mehr denn je, das Lied in die Welt hinauszutragen, möglichst viele Menschen daran teilhaben zu lassen und ihnen klarzumachen, wie grandios dieses Genre ist. Vordringlich geht es mir aber darum, Geschichten zu erzählen. Ich mag Bücher und Hörbücher. Ich finde es großartig, in unserer visuell reizüberfluteten Zeit wieder dahin zurückzukommen, nur durch das Wort und die Stimme ganze Welten aufzubauen. Deshalb enttäuscht es mich manchmal so sehr, wenn Bücher verfilmt werden. Dann denke ich: Schade! Jetzt wird die Welt, die ich mir in meinem Kopf aufgebaut hatte, kaputtgemacht durch diese visuelle Vorgabe.

Ist das in der Oper nicht ähnlich?

In gewisser Weise ja. Ich empfinde das Lied und die deutschsprachige Lyrik als einen großen Schatz. Wenn ich auf der Bühne stehe und einen „Erlkönig“ singe, dann weiß ich: Da sitzen zwei-, drei-, vierhundert Menschen, und bei jedem sieht dieser Erlkönig und dieser Vater, der mit dem Kind durch den Wald rast, anders aus. Ich versuche, so gut wie möglich das Medium zu sein, um diese Bilder so plastisch wie möglich werden zu lassen, aber jeder Hörer muss sich selbst ein bisschen anstrengen, um die Bilder selbst zu erzeugen.

In Loewes Ballade „Odins Meeresritt“ setzen Sie den erzählerischen Höhepunkt dort, wo musikalisch am wenigsten passiert: als sich das Hufeisen von allein ausdehnt.

Das ist eine skurrile, ungeheuerliche Situation. Da kommt jemand nachts auf einem Rappen nach Helgoland geritten. Schmied Oluf weiß gar nicht, wer da auf dem Pferd sitzt, hat vielleicht dessen Proportionen nicht so recht vor Augen. Dann legt er das Eisen an und merkt: Es ist zu klein. Ich bin ein riesengroßer Fantasy-Fan und stelle mir das vor: Wie durch Geisterhand dehnt dieses Eisen sich aus! Weil dieser Huf so monströs ist. Das ist Magie, die nur im eigenen Kopf entstehen kann.

Das ist aber auch eine Frage des sängerischen Timings. Sie nehmen sich für diese Vorgänge viel mehr Zeit als beispielsweise Hermann Prey, der die Ballade auch gesungen hat.

Man muss dem Publikum die Möglichkeit geben, die Vorgänge zu verarbeiten. Ich selbst weiß, was passiert. Aber im Publikum sitzen Gott sei Dank auch immer Leute, die das alles zum ersten Mal hören. Bei „Odins Meeresritt“ hatte ich mal eine Nonne im Publikum, die hinterher zu mir kam und mir sagte, sie sei zum ersten Mal in einem Liederabend gewesen und völlig begeistert, weil sie diesen Odin und dieses Pferd vor ihrem inneren Auge gesehen hatte. Das ist genau das, was ich erreichen möchte. Und diesen Leuten muss man im Konzert die Zeit geben, das Gehörte aufzunehmen, im Kopf zu verarbeiten und das Bild zu kreieren.

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Wie kriegen Sie die ganzen Texte in Ihren Kopf?

Viele Stunden allein im Kämmerlein auswendig lernen. Das ist weder romantisch noch schön. Während der Covid-Pandemie, 2021, habe ich in einem Jahr achtzig Gedichte gelernt. Wenn mir das vorher jemand gesagt hätte, hätte ich dem einen Vogel gezeigt. Das Textstudium frisst viel Zeit.

Ein fotografisches Gedächtnis haben Sie nicht?

Nein. Ich lerne aber – schon immer – sehr gut auswendig. Es sind mehrere Stufen: zuerst Text und Gesangsstimme lernen, dann kommt dieser „Störfaktor“ Klavier hinzu, wo man die Hälfte wieder vergisst, weil man das mit der Musik neu zusammensetzen muss. Die nächste Stufe ist das Konzert. Die ersten drei Auftritte mit der „Schönen Müllerin“ waren wild! Da gab’s viele Wortneuschöpfungen, Mixturen in den Strophenliedern, Zusammensetzungen aus verschiedenen Strophen. Ich habe nur gebetet, dass der Pianist ruhig bleibt und einfach weiterspielt. Das ist ein Prozess, den man durchstehen muss, bis sich der Text so gesetzt hat, dass das Unterbewusstsein die Arbeit übernimmt. Ab dann macht’s richtig Spaß. Dann kann ich nämlich anfangen, Kunst zu machen, spontan zu variieren.

Sind Sie eher Schauspieler oder doch Sänger Ihre Vorbilder?

Schwer zu sagen. Ich bin ein Fan davon, jemanden ohne Bild, nur mit der Stimme, so zu fesseln, dass er oder sie eine ganze Geschichte, ein ganzes Buch lang unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Das hat mit Stimmklang, Stimmfarbe, dem Umgang mit Worten, Betonung und Phrasen zu tun. Wie kann ich eine Szene aufbauen, sodass der Hörer dranbleiben möchte? Das bemerkt man bei Hörbüchern ziemlich schnell, schon nach den ersten paar Sätzen. Bei Sängern genauso.

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Wenn Sie singen, kommen die Vokalfarben der gesprochenen Sprache sehr nahe. Sie passen kaum die Vokale einem bestimmten Sing-Ideal an.

Das hat sicher mit meiner Stimmlage als Bariton zu tun, die sehr nahe an der Indifferenzlage der eigenen Sprechstimme ist. Man muss, je nach Lage, natürlich aufpassen, dass man die Vokale nicht zu offen oder nicht zu dunkel nimmt. Ich versuche einfach, in allen Lagen so klar und deutlich wie möglich zu sein. Sopranistinnen fällt das viel schwerer. Die können, rein physisch, ab einer bestimmten Höhe fast nur noch A-Vokale bilden.

Probieren Sie manchmal auch aus, was Ihre Stimme so alles kann?

Jaja. Ich bin auch ein Papagei und imitiere gern. Dann singe ich etwas kehliger und gaumiger und klinge vielleicht wie Hermann Prey. Dadurch kann man sehr viel lernen über Technik, über Stimmeinstellungen: Was macht der Kehlkopf? Was macht die Zunge? Was machen meine verschiedenen Resonanzräume? Was benutzen andere Sänger, damit sie so klingen? Außerdem entwickelt sich die Stimme weiter. Sie wird älter. Sie ist abhängig von verschiedensten Einflüssen, Lebenssituationen und vom Repertoire. Deshalb ist Singen ein lebenslanges Studium. Ich muss die Stimme angepasst so trainieren, dass ich möglichst lange etwas von ihr habe. Denn irgendwann setzt ein biologisches Alter auch sängerische Grenzen. Baritone altern aber ganz gut, Bässe haben noch mehr Zeit.

Unter Ihren Vorbildern erwähnen Sie Peter Alexander. Warum?

Ich schätze an ihm die Natürlichkeit des Singens. Er ist zwar immer in der Wohlfühllage geblieben, ohne große Ausreißer nach oben oder unten, und bei dem Repertoire, das er mochte: Volkslied, Chanson, Operette. Aber aus dieser Beschränkung machte er ein Plus: Er konnte die Natürlichkeit seiner Stimme komplett ausspielen. Er gab darin ein Beispiel, wie unmanieriert, schön, leicht, unangestrengt und ehrlich eine Stimme klingen kann. Ob er’s selbst letztlich war, weiß ich nicht. Ich bin auch dafür, dass man sein eigenes Geheimnis wahrt und das innere Brodeln beim Singen dem Publikum nicht zeigt. Es gibt viele Dinge, die man als Künstler mit sich selbst im stillen Kämmerlein ausmachen muss. Nur das Ergebnis sollte so einfach wie möglich klingen.

Liegt die Kunst von Peter Alexander vielleicht darin, die Intimität einer mikrophonverstärkten Stimme, die die Distanz zwischen Podium und Publikum überbrückt, zu verbinden mit der Tongebung und der Projektion klassischen Kunstgesangs?

Mit Sicherheit. Dazu kommt wiederum die Baritonlage, die der Sprechstimme am nächsten ist. Daher die große Klarheit. Ich glaube nicht, dass er eine große Stimme hatte. Und oft wirkt es so, als habe er nur mit einem Stimmband gesungen. Er musste nie auf einer Opernbühne singen oder einen Saal für zweitausend Leute unverstärkt füllen. Deshalb hielt seine Stimme so lange, obwohl er ihr mit Fernsehshows und Moderationen sehr große Anstrengungen zugemutet hatte.

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Andere Sänger hätten jetzt Dietrich Fischer-Dieskau oder Hermann Prey zu ihrer Ahnenreihe erklärt. Bedeuten sie Ihnen weniger?

Nein, die stehen auch dort. Das Genre Lied, für das ich so brenne, wäre ohne Fischer-Dieskau nicht dort, wo es jetzt ist. Und viele Menschen, die mich hören, sind mit Fischer-Dieskau aufgewachsen. Er bedeutet ihnen noch viel. Peter Alexander steht für mich für ein natürliches, ungekünsteltes, freies und ehrliches Singen. Aber ich weiß, dass er nie in der Bühnensituation wie ein Fischer-Dieskau oder ein Prey war. Sie mussten ihre Stimme ganz anders einsetzen. Hören Sie sich die frühen Aufnahmen von Fischer-Dieskau an: Das war eine Stimme von unglaublicher Schönheit! Sie alle, auch ein Christoph Prégardien, haben den Liedgesang, die Oper, das Konzert geprägt und damit auch mich. Das sind alles Leute, die ich sowohl stimmlich wie interpretatorisch bewundere. Ich bin aber auch ein großer Musical-Fan. Obwohl das alles verstärkte Stimmen sind, denke ich mir: Das sind Klang-Ideen, die ich mir in der Oper oder im Lied sehr gut vorstellen könnte.

Alice Harnoncourt wurde einmal im Radio mit einer Aufnahme von Louis Armstrong konfrontiert und war begeistert: Da lerne man, was ein gutes Rubato, also Flexibilität im Zeitmaß, ausmache.

Ja! Ja! Genau! In den anderen Genres geht man mit musikalischen Parametern anders um als wir in der Klassik. Aber es tut uns gut, uns von Zeit zu Zeit umzusehen, was in anderen Bereichen passiert, um davon vielleicht zu lernen. Ich bin zum Beispiel wahnsinnig fasziniert von einer Helene Fischer. Ich weiß, dass ich in komische Situationen gerate, wenn ich das so sage. Und ich meine damit nicht ihren Musikstil, sondern das, was diese Frau auf der Bühne macht, während sie singt. Es ist zwar schwer zu vergleichen, aber ich wüsste keinen Opernsänger, keine Opernsängerin, die sich auf der Bühne solch eine Aktion zutrauen oder zumuten. Man kann in anderen Genres der Musik durchaus Eindrücke sammeln, was alles auf der Bühne beim Singen möglich wäre – und warum diese Künstler damit so erfolgreich sind.

Leidet das Kunstlied unter einer statusbedingten Verklemmtheit?

Ich bin kein großer Freund davon, der „Winterreise“ Tanz oder Illustrationen hinzuzufügen. Das hat das Werk nicht nötig, das macht das Werk nicht besser. Aber die Hochtempel für den Liedgesang – der Markus-Sittikus-Saal in Hohenems, die Wigmore Hall in London – werden weniger und weniger. Und vermehrt fangen Kollegen an, neue Spots für den Liedgesang aufzubauen. Dabei geht es nicht darum, am Format des Liederabends viel zu ändern, aber an der Raumsituation: wegzukommen von der Trennung zwischen Bühne und Publikum, diese Statik aufzubrechen dahin, dass die Gäste 180 oder 360 Grad um Sänger und Pianisten herumsitzen.

Dietrich Henschel macht so was im Kühlhaus Berlin.

Genau, das gibt es längst. Julian Prégardien macht Ähnliches, Georg Nigl in Salzburg. Im Konzerthaus Berlin wird auch mit neuen Raumsituationen experimentiert. Beim Lied bietet sich das auch an, weil dieses Genre so klein und intim ist. Das könnte eine Möglichkeit sein, andere Leute für dieses Genre zu begeistern. Man ist dann als Hörer näher dran. Was auf dem Podium passiert, ist nicht mehr so unerreichbar. Natürlich ist es schön, wenn einem das Publikum nicht auf dem Schoß sitzt und man einen gewissen Safe Space um sich herum behält. Ich glaube aber, dass ein paar Veränderungen dem Genre nicht schaden würden.

Gibt es Musik, die Sie fasziniert, die Sie aber nie werden machen können?

Es gibt die eine oder andere Musical-Rolle, die aber über meinen Möglichkeiten liegt. Auf einen Sweeney Todd von Stephen Sondheim hätte ich wahnsinnig Lust. Und es gibt ein paar weitere, die man auch als Opernsänger machen könnte, aber ich trauere diesen Rollen nicht hinterher. Es gibt so gute Leute, die das singen können. Ich singe das auch, aber nur zu Hause, unter der Dusche, wo es niemand hört. Allerdings: Ich würde schon mal gern wissen, wie sich das im Kopf anfühlt, so ein hohes C einfach rauszuknallen. Was das für ein Körpergefühl auslöst. Sonst bin ich glücklich mit dem, was ich singen kann.

Also gibt es körperliche Glücksgefühle beim Singen?

Ja, ganz klar. Bei mir sind das weniger die hohen, lauten Stellen als vielmehr Passagen, Phrasen, Situationen in Liedern, wo plötzlich auf der Bühne etwas entsteht, was man nicht vorhersehen konnte. Meistens passiert das spontan und hat mit Reaktionen des Publikums zu tun. Man darf das nicht unterschätzen. Davon zehren wir auf der Bühne sehr. Das sind magische Momente.

Sind Sie hinterher nicht unglücklich, dass sich das nicht wiederholen lässt?

Auf jeden Fall! Mir ging das im Studium schon so: Du hast einen Tag, an dem alles gut funktioniert hat, wo du gut geübt hast. Dann machst du am nächsten Tag genau das Gleiche: zur selben Zeit aufstehen, genau das Gleiche essen, gleicher Tagesablauf – und es funktioniert nichts! Mittlerweile weiß ich: Solche Momente des Gelingens kann man nicht heraufbeschwören; die passieren einfach. Ich freu mich, wenn’s passiert, und denke danach: Hoffentlich passiert’s wieder. Aber man kann’s nicht erzwingen.

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