Blackouts, Versorgungsengpässe, Hunger: Das von den USA verhängte Ölembargo lastet schwer auf Kuba. Ist das Ende Kubas, wie wir es kennen (und teils verklären), in Sicht?
27. März 2026, 7:04 Uhr
Schon seit Beginn des Jahres droht Donald Trump immer wieder damit, bei der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar kündigte es sein Vertrauter, der republikanische Senator Lindsey, öffentlich an: Die USA wollen, hieß es, in diesem Jahr neben dem Iran noch ein weiteres Regime stürzen, nämlich das auf Kuba. Und seit Trump Ende Januar ein Ölembargo gegen den Inselstaat verhängt hat, ist die humanitäre Lage in dem ohnehin notleidenden Land katastrophal: Blackouts, Versorgungsengpässe, ein kollabierendes Gesundheitssystem, auch Hunger.
In der neuen Folge von Das Politikteil sprechen wir mit dem Lateinamerikaexperten vom Hamburger Giga-Institut, Bert Hoffmann, über die Frage, wie lange das kubanische Regime dem wachsenden Druck noch standhalten kann. Hoffmann, der noch im Februar auf Kuba war, berichtet über die angespannte Situation vor Ort, die Stimmung in der Bevölkerung und das Krisenmanagement der Regierung. Wir diskutieren über die Motive Trumps, es nach den Angriffen auf Venezuela und Iran nun auch noch auf einen Regimesturz in Kuba anzulegen. Und diskutieren unterschiedliche Szenarien, wie es jetzt weitergehen könnte. Ist das Ende Kubas, wie wir es seit Jahrzehnten kennen und teils auch verklären, in Sicht?
Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Ileana Grabitz und Peter Dausend sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.

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