Jede Sportlerin, die zu den Olympischen Spielen will, muss sich wieder einem Test unterziehen. Es ist eine Kehrtwende der Olympiageschichte. Lässt sich Frausein beweisen?
27. März 2026, 8:14 Uhr
Artikelzusammenfassung
Das IOC führt ab 2028 wieder Geschlechtstests bei den Olympischen Spielen ein, nachdem es sie vor 30 Jahren abgeschafft hatte. Die Debatte um trans Sportler und Fairness im Wettkampf wird neu entfacht. Die Rückkehr des SRY-Tests sorgt für Kontroversen und wirft ethische Fragen auf. Experten diskutieren, ob körperliche Vorteile trotz Testosteron-Senkung bestehen bleiben. Das IOC plant Ausnahmen für Athletinnen mit Störungen der Geschlechtsentwicklung.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Laurel Hubbard war offiziell die erste trans Athletin, die an Olympischen Spielen teilgenommen hat. 2021 in Tokio war das, der Rummel war groß. Doch nach 15 Minuten war ihr Wettkampf vorbei, jeder ihrer ersten drei Versuche war ungültig. Für das Internationale Olympische Komitee (IOC) war es dennoch ein historischer Auftritt. Es sah sich am Ziel maximaler Inklusion. Niemand wurde ausgeschlossen und Sportlerinnen hatten ja offensichtlich keinen Grund, vor Konkurrentinnen zittern zu müssen, die mit männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren wurden.