Kroatischer Kinohit: Was will das Volk uns damit sagen?

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Im vergangenen Sommer gab der nationalistische kroatische Sänger Marko Perković ein Konzert in Zagreb, das international Aufsehen erregte. Medien brachten Superlative in Stellung, um die Dimensionen zu verdeutlichen: Niemals in der Musikgeschichte seien für ein Konzert so viele Karten verkauft worden wie für das von Perković, der nach einer amerikanischen Maschinenpistole den Bühnennamen Thompson trägt. Eine Thomp­son war seine Waffe, die er als Freiwilliger im kroatischen Verteidigungskrieg gegen die serbische Aggression in den Neunzigerjahren trug, bevor er zu Kroatiens bekanntestem Blut-und-Boden-Barden wurde. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete von 450.000, das Management des Sängers sogar von mehr als 500.000 Menschen, die sein Zagreber Konzert hätten erleben wollen.

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