Krieg im Iran: Ursula von der Leyen kündigt Optionen zur Senkung der Energiepreise an

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Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Maßnahmen gegen hohe Energiepreise vorgeschlagen. Einen Import russischer Energieträger schließt sie aber aus.

Aktualisiert am 11. März 2026, 10:15 Uhr Quelle: DIE ZEIT, Reuters,

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 EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen © Abdul Saboor/​AFP/​Getty Images

Die Europäische Union bereitet laut der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Optionen zur Senkung der Energiepreise vor. Dazu gehörten die bessere ​Nutzung von Stromabnahmeverträgen, staatliche Beihilfen sowie Subventionen ‌oder ⁠Obergrenzen für ​Gaspreise.

Von der Leyen forderte indirekt auch EU-Staaten zu eigenen Maßnahmen auf: ​In manchen Ländern sei die Besteuerung von Gas sehr viel höher als die des elektrischen Stroms. Hier gebe es Raum für entlastende Maßnahmen. Die CDU-Politikerin sagte, die Abhängigkeit Europas von fossilen Brennstoffen habe in den ersten zehn Tagen des Irankrieges Mehrkosten von drei Milliarden Euro verursacht.

Aufhebung russischer Sanktionen sei ein "strategischer Fehler"

Eine schnelle Aufhebung der Sanktionen gegen Russland schloss die 67-Jährige angesichts der hohen Energiekosten jedoch kategorisch aus. Europa würde einen strategischen Fehler begehen, wenn es versuchen würde, die steigenden Energiepreise durch eine Rückkehr zu russischen fossilen Brennstoffen zu dämpfen, sagte die Präsidentin der Europäischen Kommission.

"In der aktuellen Krise argumentieren einige, dass wir unsere langfristige Strategie aufgeben und sogar zu russischen fossilen Brennstoffen zurückkehren sollten. Das wäre ein strategischer Fehler", sagte von der Leyen in ihrer Rede vor dem Europäischen Parlament.

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