Großbritanniens Premier Keir Starmer ist unter Druck, von links, von rechts, zunehmend auch in der eigenen Partei. Die Rede, mit der er sich befreien wollte? Ging schief.
11. Mai 2026, 20:06 Uhr
Kann eine Regierungspartei schachmatt sein? Angesichts der Lage von Labour in Großbritannien drängt sich dieser Eindruck mittlerweile auf. Eine Grundsatzrede, die als Befreiungsschlag nach den desaströsen Kommunal- und Regionalwahlen gedacht war, geriet Premierminister Keir Starmer am Montagvormittag eher zu einem unfreiwilligen Abgesang auf sich selbst. Immer mehr seiner eigenen Parlamentarier fordern seit dem Auftritt, der Premier solle sein Amt bis zum September niederlegen. Die Anführerin der Rebellen, die Ex-Staatssekretärin Catherine West, versucht derzeit mindestens 81 Abgeordnete davon zu überzeugen, sich der Ultimatumsdrohung anzuschließen. Diese Anzahl wäre nötig, um eine Neuwahl des Parteivorsitzenden herbeizuführen. Bis zum späten Nachmittag waren es mehr als 50.

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