Iranische Nationalmannschaft: Iranische Fußballspielerinnen lehnen Asylangebot mehrheitlich ab

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Nur sechs Nationalspielerinnen haben Australiens Asylangebot angenommen, der Rest reiste weiter nach Malaysia. Das Team hatte zum Ärger Irans die Hymne nicht mitgesungen.

11. März 2026, 10:46 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, AP, KNA, AFP,

Die meisten Mitglieder der iranischen Fußball-Nationalmannschaft haben das australische Asylangebot abgelehnt. Nur sechs der insgesamt mehr als 26 Spielerinnen und Mitarbeitenden des iranischen Kaders hatten das Angebot angenommen und wurden an einen sicheren Ort gebracht. Eine Spielerin, die das Angebot zunächst annahm, entschied sich doch für die Rückkehr in den Iran. Die Spielerinnen, die das Angebot ablehnten, sind mittlerweile in Malaysia angekommen. Wann und unter welchen Umständen ihre Reise in den Iran weitergeht, ist wegen der Sperrung des iranischen Luftraums unklar.

Die Spielerinnen der iranischen Fußballmannschaft hatten bei ihrem Auftaktspiel beim Asien-Cup gegen Südkorea die Nationalhymne nicht mitgesungen. Das wurde von Beobachtenden als Akt des Protests oder als Zeichen von Trauer gewertet. Daraufhin kam die Sorge auf, dass die Frauen im Iran nicht mehr sicher seien. Auf die Aufforderung von US-Präsident Donald Trump hin bot Australien allen Mitgliedern der Mannschaft Asyl an.

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