Der Bundeskanzler sieht Deutschland nach den amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran in einem "Dilemma". Bei seinem US-Besuch will er mit Trump darüber sprechen.
1. März 2026, 16:56 Uhr
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Unterstützung für das Vorgehen Israels und der USA gegen die Führung des Iran zugesichert. Die Bundesregierung teile "die Erleichterung vieler Iranerinnen und Iraner, dass dieses Mullah-Regime jetzt an sein Ende kommt", sagte Merz in Berlin. Mit den USA und Israel teile man das Interesse daran, dass der Terror dieses Regimes aufhört, sagte er weiter.
Er kündigte an, bei seinem Besuch in Washington mit US-Präsident Donald Trump am Dienstag über den Krieg zu sprechen. Man wisse nicht, ob der Plan aufgehe, mit Militärschlägen von außen einen inneren Wandel im Iran auszulösen, sagt Merz.
Deutschland stecke bei der völkerrechtlichen Lage im Zusammenhang mit dem Iran in einem Dilemma, sagte der Bundeskanzler. Man habe dies in der Bundesregierung intensiv beraten. Bisher hätten alle Maßnahmen den Iran nicht von dem Atom- und Raketenprogramm abhalten können. Man werde die Partner nicht belehren, fügte Merz hinzu.
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