Hamburg-Marathon: Samuel Fitwi läuft mit zweitbester deutschen Marathon-Zeit auf Platz zwei

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Den zweiten deutschen Sieg bei dem Rennen seit Jörg Peter 1991 verpasste Fitwi: Der Marokkaner Othmane El Goumri gewann in 2:04:24 Stundenund war damit nur 38 Sekunden langsamer als der Kenianer Amos Kipruto beim Rekordrennen im Vorjahr. Mit Platz zwei sorgte Fitwi für den ersten deutschen Podestplatz in Hamburg seit Carsten Eich 1999, der ebenfalls Zweiter wurde. »Ich bin sehr glücklich mit dem Podium«, sagte Fitwi im NDR: »Auf jeden Fall wird heute noch ein bisschen gefeiert.«

Bei den Frauen stellte Brillian Jepkorir Kipkoech dagegen einen Streckenrekord auf. Für die Kenianerin wurden inoffiziell 2:17:05 Stunden gestoppt. Die alte Bestzeit lag bei 2:17:23 Stunden, aufgestellt von Yalemzerf Yehualaw (Äthiopien) im Jahr 2022.

Als Samuel Fitwi 2014 aus Eritrea nach Deutschland floh, wusste er nichts von seinem Lauftalent. Er fand eine Gastfamilie, machte eine Lehre, startete bei seinem ersten Marathon. Über den Weg von Fitwi bis ins deutsche Olympiateam lesen Sie hier .

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