Fußball-Bundesliga: Heidenheim verliert in Augsburg, RB Leipzig Remis gegen VfL Wolfsburg

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Leipzigs Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff hatte nach dem Pokal-Aus am Mittwoch in München die Qualifikation zur Königsklasse als neues Saisonziel ausgerufen. Soll das gelingen, muss gerade gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel gepunktet werden. Schon beim FC St. Pauli (1:1) und gegen Mainz (1:2) hatte Leipzig eingeplante Zähler aber nicht geholt.

Vor dem Anpfiff verabschiedete RB seinen langjährigen Stürmer Timo Werner. Für ihn geht es weiter in die US-Liga MLS nach San José. »Ich wollte eigentlich nichts sagen, da ich nicht der Mann der großen Worte bin«, sagte der Ex-Nationalspieler. »Aber aus gegebenem Anlass: Am Mittwoch wurde meine Tochter geboren, und ich glaube, sie könnte nicht stolzer sein.«

Die Heidenheimer müssen sich nach dem neunten sieglosen Spiel am Stück dagegen immer mehr mit dem Abstieg anfreunden. Mit 13 Zählern nach 22 Spieltagen bleibt die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt Tabellenletzter und hat sechs Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 16. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel ist noch jeder Verein mit dieser Bilanz abgestiegen.

»Es war sicherlich kein schönes Spiel. Ich glaube, ich wäre eingeschlafen vor dem Fernseher, hätte meinen Mittagsschlaf gemacht, hätten wir gestern gespielt«, kommentierte Augsburgs Keven Schlotterbeck anschließend.

Der Tabellenletzte war gerade in der zweiten Halbzeit das überlegene Team. Von Jan Schöppner (65.) und Eren Dinkci (68.) in der Schlussphase vergebene aussichtsreiche Chancen waren aber Ausdruck, wie ungefährlich die Heidenheimer als schwächste Offensive der Liga sind. Claude-Maurice blieb hingegen vom Punkt eiskalt, nachdem Benedikt Gimber Augsburgs Kapitän Schlotterbeck vor 30.107 Zuschauern nach einem Eckball gefoult hatte.

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