Frankreich: Macron mahnt Frankreich nach Tod von Aktivisten zur Ruhe

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In Lyon wurde ein Rechtsextremer am Rande von Protesten gegen einen Auftritt der linken Europaabgeordneten Hassan zusammengeschlagen. Sein Tod wühlt Frankreich auf.

15. Februar 2026, 21:19 Uhr Quelle: DIE ZEIT, Reuters, AFP,

Nach dem gewaltsamen Tod eines jungen Rechtsextremen in der französischen Stadt Lyon hat der französische Präsident Emmanuel Macron zu "Ruhe, Zurückhaltung und Respekt" aufgerufen. Es sei unerlässlich, dass die Täter strafrechtlich verfolgt und verurteilt würden, schrieb Macron auf der Plattform X. In Frankreich könne keine Ideologie "jemals rechtfertigen, dass man tötet". 

Am Donnerstag war Quentin, ein 23-jähriger Student und Angehöriger der identitären Bewegung Némésis, am Rande einer Veranstaltung der linken Europaabgeordneten Rima Hassan zusammengeschlagen worden. Daraufhin fiel er ins Koma und starb am Samstag an seinen Verletzungen. Die Behörden haben die Ermittlungen eingeleitet. 

Der Vorfall hatte sich schnell zu einem politischen Streitpunkt entwickelt und Befürchtungen vor möglichen Racheakten geschürt. Nach Angaben von Némésis war der Verstorbene Teil des Ordnungsdienstes, der für die Sicherheit der Anti-Hassan-Demonstranten sorgen sollte. Er und andere seien von Antifa-Aktivisten attackiert worden. Der Justizminister Gérald Darmanin beschuldigte die "extreme Linke", für die Tat verantwortlich zu sein.

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