Finaleinzug beschert der Arminia einen zweistelligen Millionenbetrag

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Durch den sportlichen Erfolg freut sich auch der Kassenwart bei Arminia Bielefeld, denn der DFB-Pokal beschert dem Drittligisten einige Millionen Euro.

Historischer Abend und Zahltag für die Arminen.

Historischer Abend und Zahltag für die Arminen. IMAGO/kolbert-press

Arminia Bielefeld darf sich nach dem Finaleinzug auf eine weitere Überweisung vom DFB freuen. Denn allein die Teilnahme am Finale beschert den Ostwestfalen den nächsten Geldregen in Höhe von 2.880.000 Euro. Bereits in den vorherigen Runden kamen allein über die Prämien 6.283.594 Euro zusammen - summiert mit dem Finaleinzug sind also jetzt schon 9.163.594 Euro allein an Prämien in Bielefeld gelandet.

Die Prämien im DFB-Pokal 2024/25:

  • Für die erste Runde: 209.453 Euro
  • zweite Runde: 418.906 Euro
  • dritte Runde: 837.813 Euro
  • Viertelfinalspiele: 1.675.625 Euro
  • Halbfinalspiele: 3.351.250 Euro
  • Final-Verlierer: 2.880.000 Euro
  • DFB-Pokal-Sieger: 4.320.000 Euro

Gar nicht eingerechnet sind die bisherigen Einnahmen aus den Ticketverkäufen und da dürfte insbesondere in Berlin im ausverkauften Olympiastadion nochmal zusätzlich die Kasse heißlaufen. Denn hinzu kommen 45 Prozent der Ticketeinnahmen aus dem Finale am 24. Mai.

Bei knapp über 74.000 Zuschauern ist eine weitere hohe Summe zu erwarten. Fanartikel zum Finale dürften ebenfalls heiß begehrt sein. So belaufen sich die Einnahmen so oder so auf eine zweistellige Millionensumme.

Pokalsieg bringt über vier Millionen Euro und noch mehr

Und wer weiß, vielleicht werden auch der VfB Stuttgart oder RB Leipzig ihren Meister im Drittligisten finden. Dann würden vom DFB 4.320.000 Euro anstelle von 2.880.000 Euro überwiesen werden. Durch einen Pokalsieg wären auch die Einnahmen für die kommende Saison schon unter Dach und Fach - schließlich dürften die Arminen dann ja auch noch in der Gruppenphase der Europa League spielen.

Hier wären acht Spiele mit lukrativen Prämien garantiert. Seit 2015 wurde übrigens die Regelung abgeschafft, dass der DFB-Pokal-Finalist bei einer anderweitigen Qualifikation des Pokalsiegers in den internationalen Wettbewerb nachrückt.

Aller Euphorie zum Trotz hatte Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel vor dem Halbfinale gegenüber der Deutschen Presse-Agentur den Ball noch flachgehalten. "Wir haben extrem viele Altlasten übernommen. Das sind zum Beispiel Transferverbindlichkeiten und andere Verbindlichkeiten", hatte Mutzel gesagt, gab aber zu: "Uns geben die Prämien aus dem Pokal extrem viel Luft zum Atmen. Aber wir haben das Geld nicht auf der hohen Kante."

Zu diesem Zeitpunkt dürfte er aber wohl selbst nicht daran gedacht haben, dass seine Truppe auch den Deutschen Meister aus dem Pokal werfen wird.

tru

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