Epstein-Akten: "Die wirre Veröffentlichung der Epstein-Files könnte kalkuliert sein"
vor 3 Stunden
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Das Netzwerk um Jeffrey Epstein könnte unseren Blick auf Verschwörungstheorien ändern, glaubt der Amerikanist Michael Butter. Und darin liegt eine Chance.
8. Februar 2026, 20:37 Uhr
Artikelzusammenfassung
Die Epstein-Files sorgen für Aufregung: Ein Netzwerk um Jeffrey Epstein wird aufgedeckt, doch die Interpretationen schwanken zwischen Verschwörung und Schweigen. Experten wie Michael Butter warnen vor vorschnellen Urteilen und betonen die Komplexität des Falls. Politische Eliten geraten ins Visier, doch die Grenze zwischen Fakt und Fiktion verschwimmt. Verschwörungstheorien spiegeln gesellschaftliche Unruhen wider, doch ihr Umgang bleibt heikel. Die Debatte um Verschwörungstheorien und ihre Rolle im demokratischen Diskurs ist komplex und wirft Fragen nach Glaubwürdigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung auf.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Was ist plausible Analyse, was abstruse Verschwörungstheorie? Das Ausmaß des Missbrauchsnetzwerks um Jeffrey Epstein verschiebt unsere Bewertungsmaßstäbe, der Fall könnte verändern, wie wir mit Spekulationen über politische Eliten umgehen. Der Amerikanist Michael Butter ist Experte für Verschwörungstheorien und glaubt, dass dieser Wandel nicht unbedingt schädlich für unseren demokratischen Diskurs sein muss.
DIE ZEIT: Herr Butter, gibt es eine Verschwörungstheorie, die Sie
insgeheim glauben?
Michael Butter: Ich glaube prinzipiell alle schlimmen Geschichten, die
ich über die Fifa höre – aber das
sind ja meistens keine Verschwörungstheorien, sondern leider reale
Verschwörungen.