Epstein-Akten: "Die wirre Veröffentlichung der Epstein-Files könnte kalkuliert sein"

vor 3 Stunden 1

BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenAbspielenPauseAbspielenWiederholen

Das Netzwerk um Jeffrey Epstein könnte unseren Blick auf Verschwörungstheorien ändern, glaubt der Amerikanist Michael Butter. Und darin liegt eine Chance.

8. Februar 2026, 20:37 Uhr

 die Freundschaft von Donald Trump und Jeffrey Epstein
Im Fokus: die Freundschaft von Donald Trump und Jeffrey Epstein © Felix Burchardt/​DIE ZEIT; verw. Fotos: Epstein Estate/​House Oversight; Noah Gremmert/​Unsplash

Was ist plausible Analyse, was abstruse Verschwörungstheorie? Das Ausmaß des Missbrauchsnetzwerks um Jeffrey Epstein verschiebt unsere Bewertungsmaßstäbe, der Fall könnte verändern, wie wir mit Spekulationen über politische Eliten umgehen. Der Amerikanist Michael Butter ist Experte für Verschwörungstheorien und glaubt, dass dieser Wandel nicht unbedingt schädlich für unseren demokratischen Diskurs sein muss.

DIE ZEIT: Herr Butter, gibt es eine Verschwörungstheorie, die Sie insgeheim glauben?

Michael Butter: Ich glaube prinzipiell alle schlimmen Geschichten, die ich über die Fifa höre – aber das sind ja meistens keine Verschwörungstheorien, sondern leider reale Verschwörungen.

Gesamten Artikel lesen