Drohnenabwehr: Deutschland kann bisher kaum Drohnen abwehren. Und die Zeit drängt

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Drohnen entscheiden Kriege, Deutschland ist darauf nicht vorbereitet. Das soll sich ändern. Auch dafür flog Boris Pistorius nach Australien. Er bekam eine Shoppingshow.

28. März 2026, 17:55 Uhr

 Boris Pistorius lässt sich in Australien eine neue Kampfdrohne zeigen. Der deutsche Verteidigungsminister informiert sich zudem über die Abwehr unbemannter Systeme.
Auf der Suche nach Partnern in der Rüstung: Boris Pistorius lässt sich in Australien eine neue Kampfdrohne zeigen. Der deutsche Verteidigungsminister informiert sich zudem über die Abwehr unbemannter Systeme. © imago images

Die Rotoren der schwarzen Drohne auf einer Wiese im tiefen Niedersachsen drehen sich immer schneller. Dann hebt sie ab und rast davon. Auf dem Bildschirm eines Laptops ist zu sehen, was ihre Kameras filmen. Am Computer verfolgt ein Pilot, wie sein Gerät am Flughafen in Rotenburg an der Wümme vorbeifliegt. Die Drohne meldet ein Ziel am Himmel, einen Eindringling im Luftraum. Der Pilot kann nun einstellen, ob seine Drohne dem Gegner den Weg abschneiden oder ihn von hinten angreifen soll. Er entscheidet sich für ein Abfangmanöver.

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